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Beschissener Tag & analoge Fotoliebe Part 2

Heute ist ein beschissener Tag! Ich bin alleine zuhause und habe mich darauf eingestellt Möbel zusammen zu bauen. Und obwohl es gestern noch so aussah, als würde es auch heute aus Eimern kübeln, dachte sich das Wetter heute was anderes und die Sonne strahlte wirklich wunderschön vom Himmel. Sobald Daniel das Haus verlassen hatte, brach ich mal wieder in ein furchtbares Tief ein und lag wirklich locker 2 Stunden im Bett ohne etwas zu machen, außer mich alleine und verletzt zu fühlen.

Ich hasse solche Tage wie die Pest. Der Tag heute war eigentlich durchgeplant und eigentlich bin ich im Möbel aufbauen ne absolute Granate, eigentlich! Mit aber so einer dicken Wolke überm Kopf und einem schweren Gemüt bekomme ich selbst die einfachen Dinge nicht hin.

Aber ich will mich daran jetzt nicht festhalten, weswegen ich mal wieder meinen kleinen Blog mit Inhalt fülle! Ich muss nur noch 1 1/2 Stunden rum kriegen, dann bin ich nicht mehr alleine, körperlich und seelisch! Vor kurzem habe ich meinen zweiten analog Film entwickeln lassen und möchte euch nun mit den Ergebnissen bombardieren. Beim ersten Film hatte ich noch sehr große Probleme mit dem Fokussieren, aber nachdem mein Vater mir gezeigt hat, auf was ich achten muss, ist der jetzige Film viel viel besser geworden. Ich finde immer mehr gefallen an der analog Fotografie. (mehr …)

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Glück auf Küwee – der Wein für den Pott

Ich weiß nicht ob ihr es wusstet, aber ich bin der absolute Wein Noob! Aber als wir Blogowskis von den Jungs (und Mädels) von Weine vor Freude zum Wein Tasting des neuen Ruhrpottweins Glück auf Küwee eingeladen wurden, hab ich die Chance ergriffen um Wein besser kennen zu lernen!

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Und was soll ich sagen? Stefan, Oliver und Nadine haben mir das Thema Wein auf so eine sympathische und frische Art und Weise rüber gebracht, dass ich beim nächsten Einkauf, wohl auch mal am Weinregal schnuppern werde. Missionierung erfolgreich würd ich sagen! Ich bin übrigens der festen Überzeugung dass Stefan und Oliver die lässigsten Winzer in ganz Deutschland sind!

Aber jetzt kommen wir mal zu den wichtigen dingen, dem Wein. Weine vor Freude bietet mit Glück auf Küwee neben einem Secco, einen Weißwein, Rose und Rotwein an. Alle Weinsorten werden von Winzern in der Pfalz angebaut und von Hand gepflückt. Das ist daher sehr wichtig, weil so fehlerhafte bzw. verschimmelte Trauben direkt aussortiert werden und später der Wein nicht unnötig durch Chemikalien vermischt werden muss. Eine Maschine sieht nämlich so etwas nicht!

Wir Mädels haben uns fröhlich durch die einzelnen Glück auf Küwee Sorten probiert und je später der Abend wurde, desto lustiger wurden wir natürlich auch. Mein Favorit ist übrigens der Weißwein. Beim ersten probieren musste ich sofort an das Gefühl, dass man beim trinken eines kühlen Radler habt, denken. Also perfekt für mich! Der Secco war richtig schön blubberig und spritzig, der Rose war schon vollmundiger als der Weißwein, aber auch nicht übel. Nur der Rotwein ist als Anfänger glaube ich nicht die richtige Wahl.

2016-05-13-20.05Jetzt kommt bei euch bestimmt die Frage auf: Was zum Teufel ist ein Küwee? Ha, das dachte ich mir auch vor dem Treffen. Also Küwee ist eingeruhrpottet und heißt auf französisch eigentlich Cuvée, was eigentlich nur heißt, dass der Wein aus verschiedenen Rebsorten besteht. Mit Panschen hat das aber nichts zu tun, sondern man ändert so den Charakter des Weins. Also, wieder was gelernt. Und ich finde es richtig geil, dass Stefan und Oliver nicht den französischen Begriff genommen haben. Das wäre dann nämlich sicher ein Pott Wein!
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Wer jetzt Bock auf Wein bekommen hat, der kann dieses Wochenende in Bochum zum Weinfest der Jungs von Weine vor Freude gehen. Da kann man sich durch die unterschiedlichsten Weine probieren und vielleicht auch einen Glück auf Küwee kaufen?

MaybeHeDoesntHitYou

#MaybeHeDoesntHitYou – Gewalt in der Beziehung

Tweets mit diesem Hashtag wurden heute in meine Timeline gespült und ich musste bei jedem Tweet so heftig nicken, dass mir fast mein Nacken weh tat. Bei diesem Hashtag geht es darum, dass es nicht nur Gewalt in einer Beziehung gibt, die äußerliche Merkmale mit sich trägt, sondern auch sehr häufig psychische Gewalt, die zwar auch Narben in Frauen hinterlässt, diese aber nicht sichtbar sind.

Ich frage mich immer, ob wirklich jede Frau in meinem Alter schon einmal eine Beziehung hatte, die nicht gut für sie war, sei es jetzt ob der Partner gewalttätig war oder durch kleine fiese Bemerkungen das Selbstwertgefühl der Frau langsam aber sicher zerstört hat.

Auch ich kann mich nicht davon frei sprechen, schon mindestens einen Partner gehabt zu haben, der mich zwar nicht geschlagen hat, aber durch andere Dinge klein gehalten, bzw. mein Körper- und Selbstwertgefühl deutlich geschadet hat.

Ich war damals 19 und schon ein paar Jahre mit meinem damaligen Freund zusammen. Ich habe meine Ausbildung angefangen und dadurch sind sehr viele männliche Freundschaften entstanden. Meine Firma machte immer ein Sommerfest, zu dem auch die jeweiligen Partner eingeladen waren. So lernte mein Freund also meine männlichen Arbeitsbekanntschaften kennen und ich dachte alles sei okay. Jedes Jahr wurden die neuen Azubis von den alten Azubis zu einer Party eingeladen, diese Party galt natürlich nur den Azubis, also externe ncht erlaubt. Meine Ausbildungsstelle war ca. 50 km von meinem Elternhaus entfernt und deswegen bot mir ein Arbeitskollege an, bei ihm zu übernachten. Als ich meinem Freund davon erzählt sagte er nur: „Nein du übernachtest da nicht, sondern fährt wieder mit der Bahn nach Hause.“ Ich fühlte mich wie vor den Kopf gestoßen und wusste gar nicht, wieso er dass jetzt zu mir sagte. Eine ellenlange Diskussion entstand und im Endeffekt habe ich zurück gestreckt und bin an dem Abend wirklich mit der Bahn nach hause gefahren. Die Erklärung meines Freunds war übrigens, dass er Angst hätte das mir was bei besagtem Arbeitskollegen passieren könnte. Dass ich aber alleine mit der S-Bahn nach hause fahren musste, war ihm egal. Ich wäre übrigens nicht die einzige Person gewesen, die dort geschlafen hätte.

Und ab diesem Moment kamen ständig solche Bevorzugungen. Mir selber fiel das erstmal nicht auf, sondern erst als mich ein Freund darauf ansprach, wieso mir mein Freund teilweise lächerliche Dinge verbiete, machte es pling in meinem Kopf und mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Weil sich an der Situation nichts änderte, sondern nur noch schlimmer wurde, zog ich die Reißleine und trennte mich von ihm.

In einer anderen Beziehung, ich war mittlerweile älter, bekam ich ständig spitze Bemerkungen zu meiner Figur zu hören. Dass ich damals noch ein Lipödem hatte und an dem Umfang meiner Oberarme und Beine auch durch Sport nichts ändern konnte, machte es für mich unglaublich schwer. Es gab Zeiten da konnte ich vor meinem Freund nichts essen. Irgendwann folgten dann noch Bemerkungen dazu wie dumm ich wäre und ich wurde regelmäßig wenn er besoffen war vor Freunden blöd angemacht.

Das Problem an solchen Beziehungen ist, dass der Prozess schleichend ist. Beide Beziehungen waren keine kurzen Liebschaften, sondern fingen wirklich schön an. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem es nicht mehr schön war und immer wieder der Gedanke es zu beenden aufkam. Es ist schwierig sich aus solch einer Beziehung zu lösen, weil man immer wieder an die guten alten Zeiten und gemeinsamen Erlebnisse denkt. Aber was bringen einem die schönen Dinge von damals, wenn es im jetzt kaum mehr zu ertragen ist und man selber eingeht?!

Ich bin den schlechten Beziehungen entronnen und habe aus den Erfahrungen gelernt. Aber viel schöner wäre es gewesen, diese schlechten Erfahrungen erst gar nicht machen zu müssen.

Wart ihr auch schon einmal in einer Beziehung, die euch nicht gut getan hat? Oder hattet ihr bisher immer den richtigen Partner, der euch respektiert und liebt so wie ihr seid? Oder kennt ihr vielleicht eine Person, die in gerade so einer Beziehung ist und ihr nicht wisst, wie ihr helfen könnt?

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I wanna be the one you can’t breathe without

Dieser Post steht unter dem Motto: Musste einfach raus.

Ich saß gerade nach einer erfrischenden Dusche mit einem Radler auf dem Balkon und hörte in der Dämmerung den zwitschernden Vögeln zu. Und genau da, in diesem Moment ging mir wie ein Stich durchs Herz.

Aber eigentlich fing alles schon viel früher an. Nach dem Abendessen habe ich beschlossen mich doch noch aus der Wohnung zu wagen und dem Körper ein bisschen sportliche Betätigung zu gute kommen zu lassen. Aber als ich da über die Halde lief, mit Kopfhörer in den Ohren, und nach einem gut temporierten plötzlich ein langsamer Song kam, musste ich anhalten, weil meine Brust plötzlich ganz schwer war.

Ich vermisse dich! Du bist zwar erst eine Woche fort, aber ich vermisse dich unendlich! Ich weiß, dass du in zwei Wochen wieder da sei wirst und wir endlich wieder zusammen einschlafen können, aber jetzt gerade, in diesem Moment, will ich einfach nur bei dir sein und deine Nähe spüren.

Ich merke, wie du einfach zu meinem Leben gehörst und ohne dich nichts so ganz rund läuft. Es gab Tage in dieser Woche da war ich so unkonzentriert und zerstreut, weil ich mit meinen Gedanken nur bei dir war. Aber verflucht noch mal, die zwei Wochen werd ich wohl auch ohne dich hin kriegen. Ich glaube diese Momente sind es, die den Slogan Love hurts verdient haben.

you are the one I cant breathe without!

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Magische Mottos #4 – Licht & Schatten

Wie immer kurz vor Schluss schließe ich mich noch dem Fotoprojekt Magische Mottos an und gebe meinen bildlichen Senf dazu. Diesmal ist das Thema Licht & Schatten, im ersten moment klingt das erstmal leicht umsetzbar, wars dann aber irgendwie doch nicht.

Auch diesem Monat hatte ich entweder keine Zeit oder schlichtweg keine Lust mit der Kamera vor die Tür zu gehen. Die fehlende Zeit kann man momentan auch an meinem Blog sehen, denn hier passiert gerade im Grunde nix. Aber ich gelobe Besserung, denn im Mai ist mein Freund für einige Zeit nicht da und ich möchte dann endlich mal wieder den Blog wiederbeleben. Ist ja kurz vor Herztod die Stimmung hier.

Aber zurück zum Thema Licht & Schatten. Ich habe mein Archiv durchwühlt und es ist mir aufgefallen, dass ich sehr gerne mit Gegenlicht und der daraus resultierenden Schattenbildung arbeite. Aber die Frage ist, wie kategorisiere ich die Fotos jetzt richtig? Was ist Licht und was ist Schatten? Im Grunde kann man es nicht auseinander halten, denn ohne Licht kein Schatten vice versa. Ich habs trotzdem versucht! (mehr …)