konzert

Monatsrückblick Oktober

Ich bin spät dran mit meinem Oktober Rückblick. Irgendwie wollte dieser Beitrag einfach nicht geschrieben werden von mir. Die Fotos waren schon lange raus gesucht, aber den Monat revue passieren lassen, hatte ich irgendwie keinen Bock zu. Jetzt hab ich mir dann aber doch mal ein bisschen Zeit genommen und alles niedergeschrieben.

 

  • Der Oktober ging direkt los mit dem Picture my day Day, bei dem ich natürlich wieder mitgemacht habe.
  • Anfang des Monats bin ich auch mal wieder mit dem Jakub raus und wir haben im Bochumer Stadtgarten Geocaching betrieben.
  • an einem sonniger Sonntag ging es mit dem Freund in den Westfalenpark. Ich war schon ewig nicht mehr da und natürlich wurde auch eine Fahrt auf den Florian gemacht. Solche Tage sind einfach quality time und füllen meine Batterien wieder komplett auf
  • Auch wenn es diesen Monat eher mau mit dem Geld aussah, traf ich mich mit Frau Dagi und wir ließen im Sausalitos die Korken, oder eher die Cocktails und den Zimttequila knallen. Ein unvergesslicher Abend!

 

  • Im Oktober fingen zum Glück wieder sehr viele Serien an, weswegen ich viel Zeit vor dem Laptop mit Serien gucken verbrachte. Ja, ich bin Seriensüchtig und stehe dazu!
  • Bahnstreiks en Masse gab es diesen Monat und ich hab es gehasst. Schließlich wohnt der Freund und ich gut 1 1/2 Stunden voneinander entfernt. Wir trotzten dem Bahnstreik einfach und gingen nicht nur zum Vietnamesen, sondern auch ins Kino zu Wish I was here. Ich kann den Film nur jeden empfehlen!
  • Mitte des Monats war mein Lieblingsamerikaner Thorin im Pott und brachte mir pornöse Erdnussbutter M&Ms mit. Neben Filmhighlights wie Sharknado und lästern über Zach Thomas, hatten wir eine, zwar kurze, dafür aber sehr schöne Zeit. Bis zum nächsten mal Herr Eichenschild!
  • Ich war viel zu oft außerhalb essen. An einem Samstag ging es nach Köln zum koreanischen BBQ und jetzt bin ich addicted! Der Laden meat.ing kann ich euch nur empfehlen, schmeckt richtig geil da!

 

  • Ein Monat ohne Konzert, ist kein guter Monat. Dieses mal gab es gleich mehrere geile Bands, an einem Abend. Im Kölner E-werk gab es Secrets und the Ghost Inside zu sehen. Leider spielten zwischen den Bands Crown the empire, die leider so schlecht waren, dass ich zwischendurch histerisch lachen musste. Secrets und the Ghost Inside haben mich aber nicht enttäuscht und mir ein wirklich tolles Konzerterlebnis geschenkt.
  • Nach dem Konzert ging es direkt zu Dianas Geburstagsparty, die im Zeichen des Horrors war. Ich hatte zwar Anfang des Monats ein Kostüm bestellt, dieses aber bis heute nicht erhalten. Deswegen ging ich als Totengräber. Die Party war trotzdem geil!
  • Voll rumgenerdet wurde beim ersten mal Pen & Paper spielen. Hat spaß gemacht, auch wenn man lange braucht um erstmal rein zu kommen.
  • Am 31. gabs dann bei mir in der Bude die erste Halloween Party von mir. Überall hangen Spinnenweben mit Spinnen drin, die Tischdecken waren besonders blutig und die Wanddeko wollte davonfliegen. Ich ging diesmal als Fledermaus mit wirklich fabulösen Glitzerflügeln.


Und nun zum essen. Der Oktober war sehr fresswütig. Ich weiß gar nicht was mit mir los war, aber ich war sehr oft außerhalb essen und die eigene Küche blieb kalt. Manchmal hat man halt keinen Bock zu kochen. Hier ein kleiner Auszug des Essens:

you will never see a waved white flag in front me

Ich muss euch unbedingt von meinem Wochenende berichten, weil es wirklich sehr sehr toll war! Zwar auch proppenvoll gepackt, aber manchmal brauch ich das! Es gab so viele Momente die letzten Tage, die ich am liebsten einfrieren würde!

Seit Monaten hatte ich schon Konzertkarten hier rumliegen und dachte, dass es komplett ins Wasser fallen würde, weil ich die weite Reise nicht nach Köln machen wollte. Aber der werte Herr Freund erbarmte sich und begleitete mich, auch wenn es so überhaupt nicht seine Musik war. Erst vor ein paar Wochen stellte sich raus, dass am gleichen Tag Diana ihren Geburtstag feiern würde, also schnorrte ich bei meiner Mutter den Wagen und los ging die weite Reise nach Köln für uns zwei.

Leider streikte nicht nur die Bahn an diesem Wochenende, sondern es spielte auch der BVB gegen den FC Köln. Also versammelte sich gefühlt das halbe Ruhrgebiet mit uns auf der Autobahn und wir brauchten doppelt so lange für dich Strecke. Dass ich die letzten 50 km dringend pinkeln musste setzte allem noch die Krone auf.

In Köln angekommen trafen wir uns erstmal mit Daniels Schwester + Mann zum koreanischen BBQ im meat.ing. Neben drei Koreanern sieht man als einzige nicht Asiatin aus wie der größte Stäbchen Noob. Es war das erste mal koreanischen BBQ für mich und ich möchte es jetzt bitte wöchentlich essen! Wir haben mariniertes Hühnchen-, Schweine- und Rindfleisch, sowie Rindfleisch und Schweinebauch gegrillt. Dazu gab es bestimmt 20 kleine Beilagen und als Vorspeise koreanische Gyoza (ich nenn die jetzt mal so) und als Nachspeise Joghurt mit Honig und Früchten. Ich war kurz davor nach dem Essen aus dem Laden zu rollen.

Im Anschluss gings dann direkt zum Konzert im E-Werk. Ich mag das E-Werk als Location eigentlich ganz gerne, wenn da nicht der miserable Sound wäre. Alles klingt total übersteuert und zu basslastig. Wir sahen uns nicht alle Bands an, weil das zu lange gedauert hätte und ich die „Headliner“ eh nicht sehen wollte. Im Nachhinein habe ich gehört, dass die die schwächste Band an dem Abend waren. Also alles richtig gemacht.
crowd
Weils unten schon recht voll war, suchten wir uns oben auf der Tribüne einen Platz – beste Entscheidung! Zu Anfang spielten Secrets, wegen dieser Band hab ich die Karten nur gekauft. Ich liebe diese Band, einfach jedes Mitglied! Wegen dem bescheidenen Sound, klangen die Herren leider schlechter als sie sind. Richard musste gegen das Schlagzeug und die Gitarren anschreien und Aarons Shouts gingen zwischendurch leider auch unter. Trotzdem hab ich jedes Lied gefeiert!

Nach Secrets waren leider Crown the Empire dran, ich hatte ja auf eine andere Reihenfolge gehofft. Ein paar alte Lieder der Band find ich ganz okay, aber das neue Album mag ich gar nicht. Zu CTE fällt mir nichts positives ein, ich hab mich während des Auftritts kaputt gelacht, weil der Sänger so krumm gesungen hat und einfach aussah wie Ben Stiller gekreuzt mit nem Monchichi. Man waren die kacke!
tgi
Dann kamen endlich The Ghost Inside, meiner Meinung nach die beste Band an diesem Abend. Der Shouter ist der Hammer und sogar Daniel fand die gut! Wahrscheinlich ist das E Werk für genau solche Bands gemacht, denn es klang jeder Song richtig gut! Ganz am Ende spielten sie Engine 45 und wirklich jeder im Publikum ist ausgerastet.

All my life I’ve been waiting for something, that never came.
It never came. But I’m still saying.
All my life I’ve been searching for something,
To break these chains.
But I’ll keep swinging.

Danach traten dann Asking Alexandria auf, aber die haben wir uns nicht gegeben, sondern fuhren lieber zurück nach Gelsenkirchen und auf Dianas Party. Die war eine Horror Mottoparty und deshalb schmissen wir uns noch schnell in furchtbar schlechte Kostüme. Ich erwähne jetzt nicht als was wir gegangen sind, es ist eh nicht erkennbar. Die Party war schon im vollen Gange als wir an kamen und alle schon gut mit dabei.

party

Es hat dann auch nicht lange gedauert und die Bowle kam in meinem Kopf an und alles war auf einmal lustig. Es wurde zum Ghostbusters Song in der Küche getanzt, ich habe viele liebe Menschen wiedersehen und einfach den Abend genossen. Dianas Partys sind fast schon legendär. Die Deko in der ganzen Wohnung war komplett auf Horror getrimmt und auf dem Snacktisch standen Gläser mit Gehirnen drin und abgeschnittene Finger. Außerdem gab es köstliches Essen und die Wackelpudding Shots haben mir dann den Rest gegeben. Aber nicht nur mir, zusammen mit Daniel bin ich schön auf der Couch eingepennt. Kann man mal machen!!

party2

Die Idioten da oben auf dem Bild sind übrigens Chrissi, Daniel, ich und mein Lieblingsamerikaner Thorin Eichenschild! Der war nämlich seit Donnerstag bei uns im Pott und hat die Bude mit uns gerockt. Es war so toll ihn wiedergesehen zu haben und ich freu mich schon aufs nächste mal. Außerdem hat der mir Erdnussbutter M&Ms mitgebracht, allein dafür liebe ich ihn ja schon!

Ich hoffe euer Wochenende war mindestens genauso episch wie meins!

Hipster, Sushi und City and Colour

Montag, 14 Uhr: ich fahr den Arbeitsrechner runter und verabschiede mich von meinen Arbeitskollegen. Einige gucken verdutzt, andere wünschen mir viel Spaß.

Ich mache mich auf dem Weg nach Köln um mich mit Norm und Diana zu treffen, denn abends findet das City and Colour Konzert statt, auf das ich mich seit Monaten freue.

Direkt als bekannt wurde, dass City and Colour wieder auf Tour gehen, habe ich mir zwei Karten gesichert. Das letzte, eigentlich mein erstes, Konzert der Band durfte ich im Juni 2013 in der Lichtburg erleben. Es war eins der schönsten Konzerten, auf denen ich je war. Ja ich geben zu, ich vergoss sogar ein paar Tränchen, weil mich der Gesang und die Atmosphäre so richtig getroffen haben.

Diesmal ging es also mit meinen Lieblingsmenschen aufs Konzert um Dallas Greens wundervollen Stimme zuzuhören.

Wir trafen uns auf der Domplatte und ich knipste ein paar Bilder und nahm dieses kleine Video auf. Das Copyright liegt hier bei Herrn Zach Thomas (das muss jetzt keiner verstehen!)

Dicke Menschen brauchen immer einen wohlgefüllten Magen, also machten wir uns auf den Weg zu Bentobox und fanden direkt daneben einen Urban Outfitters. Erst in dem Laden selber fiehl mir die hohe Hipsterdichte in ganz Köln auf. Überall Mädels mit Leggings als Hose, dicken Boots bzw. Sneakern und diesen komischen Carhartt Penismützen auf dem Kopf. Der Laden hatte allerhand interessanten, aber auch überteuerten Scheiß zu bieten.

Auch bei Bentobox schlurften nur Hipsterkellner umher, das Sushi war jedoch ganz große Klasse und bereicherte meinen Tag doch sehr. Seit einem enormen Zitteranfall gehe ich nämlich nicht mehr mit leeren Magen auf Konzerte.


Jetzt war es aber höchste Zeit unsere Ärsche zur Live Music Hall zu bewegen. Am Eingang hatte ich dann erstmal Ärger wegen meiner DSLR, aber nach kurzem Nervenzusammenbruch ließ sich das auch klären. Die Halle war VOLL! Ich wusste es nicht im Vorfeld, aber das Konzert war ausverkauft und als wir rein kamen, spielte schon die Vorband Hannah Georgas.

In der Menge fanden wir trotz der vielen Menschen auch noch zwei Freunde und dann kam auch schon City and Colour auf die Bühne. Viel gesehen habe ich leider nicht, vor mir standen 3 gigantische Menschen und jedes mal wenn ich Dallas Kopf erahnen konnte, bewegte sich wieder jemand vor mir.

Ich hatte mir vorgenommen das Konzert einfach zu genießen und jeden Song in mich aufzusaugen. Die Akustiksongs brachten mir Gänsehaut und Tränen in die Augen und Dallas Stimme jagte mir ein Zittern durch den Körper. Es war einfach wunderschön. Ich sang jeden Song mit und vergaß alles um mich herum. Genau so muss sich ein Konzert anfühlen. Man muss die Songs nicht nur hören, sondern auch in der Seele spüren können.

Wegen der schlechten Sichtverhältnisse gibts keine Fotos vom Konzert selber, aber da lassen sich bestimmt welche im Internetz finden, falls es jemanden interessiert.

Der ganze Tag war Puderzucker für meine Seele. Ich durfte nicht nur eine meiner Lieblingsband live sehen, sondern dieses Erlebnis mit meinen liebsten Menschen teilen. Solche Tage soll, nein muss es öfter geben.