hasselt

Japangarten Hasselt – Belgien

Ich berichtete ja schon, dass ich im August auf dem Pukkelpop Festival mit unbekannten menschen war. Wir hatten uns dort für eine Woche ein großes Haus gemietet und natürlich auch die Stadt ein bisschen erkundet. ich hatte mir vorher natürlich auf der Tourismusseite der Stadt Informationen zu den Sehenswürdigkeiten geholt und dort herausgefunden, dass es in Hasselt den größten japanischen Garten Europas gibt.

Ich bin nicht nur ein Fan der alten japanischen Architektur, der  Kultur und dem Essen, sondern finde auch die Gartengestaltung sehr schmuck. Sobald man in einen japanisch angelegten Garten kommt, verfällt man in eine innerliche Ruhe. Man hört das Plätschern des Wasserfalls, sieht den Kois im Teich beim schwimmen zu, läuft durch meterhohe Bambuswälder und bestaunt die sorgfältig gezüchteten Bonsais. Wenn man Glück hat und zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist, kann man auch die wunderschönen Kirschblüten an den Bäumen sehen.

Im Hasselter Garten kann man eine entspannte Runde drehen und dem Alltag entfliehen. Mitten im Garten befindet sich ein Tempel, den man auch begehen kann. Außerdem wurde ein Schrein für die Opfer des Tsunami aufgebaut. Man kann auch an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen, leider war das nicht möglich als wir dort waren. Am Eingang kann man Fischfutter kaufen und an einer seichten Stelle des Teichs die Kois damit füttern. Und in diesem Teich sind gigantische Kois! So große habe ich noch nirgends gesehen.

Zurück aus dem Festivalurlaub

Ich bin zurück aus dem Urlaub. Wirklich entspannend war der nicht, denn ich war mit 9 anderen Leuten in Hasselt in Belgien um aufs Pukkelpop Festival zu gehen. Zusammen haben wir ein riesiges Haus in direkter Festivalnähe gemietet und dort ne echt töfte Zeit verbracht.

Insgesamt war ich nun also eine ganze Woche in Belgien und konnte endlich mal die stressige Arbeit aus dem Kopf kriegen. Ich kannte von den 9 Miturlaubern vorher nur einen, und zwar meinen Arbeitskollegen Marc. Außerdem war ich die jüngste der Truppe und hatte anfangs etwas Bammel davor, das es langweilig wird. Aber die Woche war trotz allem echt super!
pukkelpop
Jedenfalls bin ich jetzt wieder da. Nach 3 Tagen Festival ist mein Körper übertrieben geschunden. Ich bin heute morgen direkt mit Kopfweh aufgewacht. Ob das jetzt am fehlenden Morgenbier oder dem BMTH Festivalfinale liegt, kann ich nicht sagen. Meine Füße schmerzen wie Hölle, meine Ohren tun weh und mein Nacken ist verspannt vom fielen Rhythmusgefühl. Aber hey, das geht vorbei und die Erinnerungen zählen!