Fotografie

Fotoworkshop bei Berit

Im Oktober war ich beim 1. Fotoworkshop von Berit dabei und habe euch noch gar nicht meine Ergebnisse gezeigt. Berit macht, wie ich finde, wunderschöne Fotos, die eine ganz bestimmte Atmosphäre verbreiten. Ihr Stil gefällt mir unglaublich gut und deshalb hab ich mich direkt für den ersten Workshop-Termin eingetragen.
dsc_0005

Anfang Oktober war es soweit und ich durfte die heiligen Hallen der Bürogemeinschaft Oppa Franz betreten. Wir waren eine recht überschaubare Gruppe, was ich richtig super fand. So konnte sich jeder seinen Platz nehmen und den Ideen blieb genug Raum.

Zu Anfang wurde kurz auf die Einstellungen und Funktionen der Kamera eingegangen und schwupps wurden wir auch schon ins „kalte“ Wasser geschmissen. Es gab so unglaublich viele Photoprobs. Neben Tellern, Besteck und Gläsern, gab es auch Unmengen an wunderschönen Blumen und wirklich sehr ansehnliches Essen. Jeder konnte sich also richtig austoben.

dsc_0017

Weil ich ja eher Natur, Menschen und Tiere fotografiere, aber mit Food- und Blumenfotografie so gar nix am Hut habe, fiel es mir am Anfang etwas schwer einen roten Faden zu finden.
Aber nachdem ich den anderen ein bisschen zugeschaut habe, packte auch mich die Kreativität und ich verschwand im Garten mit Blumen und leckeren Törtchen. Unglaublich!


Berit hat bei jedem mal drüber geschaut und Tipps, sowie Anregungen gegeben, aber jedem seinen Raum gelassen. Ich fand es total interessant zu erfahren, wie bestimmte Fotos von ihr in Szene gesetzt wurden und wie viel Körpereinsatz dabei gefragt ist.

dsc_0036

Am Ende war mein Magen voll mit leckerstem Essen und mein Kopf voll mit Ideen. Die Tage nach dem Workshop war ich so voller Inspiration, dass ich an jeder Ecke ein Motiv zum Fotografieren fand, auch wenn ich gar keine Kamera dabei hatte.

Der Workshop hat mir den Spaß am Fotografieren zurück gebracht und mir gezeigt, dass egal mit welchem Medium man nun seine Fotos aufnimmt, der Spaß im Vordergrund stehen sollte.
dsc_0122
Ich kann jeden den Workshop bei Berit wärmstens ans Herz legen. Die nächsten Termine stehen schon fest und wer jetzt Interesse hat, der schaut doch einfach mal bei Berit aufm Blog vorbei.

Analoge Fotoliebe Part 3

Diese Woche habe ich endlich meinen dritten analog Film aus der Entwicklung abgeholt. Diesmal hab ich mich an etwas neues gewagt und zwar habe ich mit einem schwarz weiß analog Film geknippst.

Das lustige war, dass ich das zwischenzeitlich total vergessen habe und bunte Blumen fotografiert habe. Persönlicher Fail! Aber irgendwie ist bei jedem Film bisher ein persönlicher Fail dabei gewesen. Aber das macht das spannende an der analogen Fotografie für mich aus. Fehler kannst du nicht direkt sehen, sondern erst wenn der Film voll ist und du ihn wieder abholst um die Ergebnisse zusichten. Entweder du hast den Film total versaut (dazu muss man aber viel verkehrt machen) oder aber der Bildausschnitt gefällt nicht. Oder wie bei mir: der Horizont oder andere Linien sind nicht gerade. Ich habe einfach immer n Knick in der Optik.

Was mich aber sehr zufrieden stellt, ist die Tatsache, dass ich das mit der großen Blende und der Tiefeschärfe endlich gerafft habe bei dieser Kamera. Ich weiß genau wann und wo welcher Bereich scharf ist und welcher nicht. Aber genug gesabbelt, nun folgen Ergebnisse!

Die folgenden Fotos sind oben auf dem Gasometer in Oberhausen entstanden. Dort war ich zusammen mit Diana, Norm und unserem Lieblingsami Thorin, um ihm ein bisschen Industriekultur näher zu bringen. Angesehen haben wir uns da die Ausstellung Wunder der Natur, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann.

imm002_n2_web
imm003_n3_web
imm004_n4_web
imm007_n7_web

Weiter gehts mit Fotos aus Arcen in den Niederlanden. Besucht habe ich da die Schlossgärten und hab mich direkt verliebt. Ernsthaft, wie schön ist bitte diese Anlage? Da gibt es sogar frei rumlaufende Störche und die asiatischen Gärten haben mich umgehauen. Wenn ihr mal in der nähe seid, dann geht da hin!

imm014_n14_web
imm011_n11_web
imm015_n15_web

Ich hab mir angewöhnt die Kamera öfter dabei zu haben um das Motiv nicht zu verpassen. Das Foto hier unten ist zb. so ein besonderer Moment. Es war so ein heißer Sommertag in Düsseldorf und nachdem wir unsere Bäuche schon mit Ramen vollgeschlagen haben, gabs noch ein frozen yoghurt oben drauf. Zum Abschluss habe ich dieses Foto geschossen und wenn ich mir dieses Foto heute ansehe, krieg ich ein ganz tolles Gefühl im Bauch, wenn ich an den Tag zurück denke.

imm016_n16_web

Auch beim Sommerfest der Blogowski Mädels war die Kamera mit dabei und hat den wunderschönen Moment eingefangen, in dem Ben Hermanski uns mit seinem Gesang und Liedern verzaubert hat. Dieser Abend war wirklich großartig. Nicht nur wegen der Musik, sondern auch wegen der Mädels und dem Schaukeln in der Dunkelheit.
imm018_n18_web
In Nijmegen hatte ich nicht nur analoge, sondern auch digitale Spiegelreflex dabei. Es war ein warmer Spätsommertag und ich schlenderte mit meinem Freund so durch die Altstadt und musste einfach so ein typisches #fromwhereistand Foto machen. Nur echt mit Birkenstocks!
imm024_n24_web
Last but not least ein Foto aus Hamburg, entstanden in der Nähe des Krankenhaus in Alterdorf. Wir hatten uns gerade nach der Trauerfeier umgezogen und schlenderten zum Eisessen und da war auf einmal dieser banksyeske Junge an der Wand, den ich unbedingt fotografieren musste.
imm029_n29_web

Was ich an der analogen Fotografie am meisten schätze ist, dass man sich viel mehr Gedanken darüber macht, was man festhalten möchte mit der Kamera und sich viel mehr Zeit nimmt für jede einzelne Aufnahme. Es gibt keinen Autofokus oder Bildstabilisator, auch eine Vorschau der Aufnahme ist nicht möglich. Jede Aufnahme ist eine Überraschung und wenn ich dann den Film nach der Entwicklung in den Händen halte, kann ich mich an jeden Moment genau erinnern.

Fotografiert ihr auch analog oder wollt es mal versuchen? Habt ihr vielleicht Empfehlungen welchen Film ich als nächstes benutzen sollte?

Beschissener Tag & analoge Fotoliebe Part 2

Heute ist ein beschissener Tag! Ich bin alleine zuhause und habe mich darauf eingestellt Möbel zusammen zu bauen. Und obwohl es gestern noch so aussah, als würde es auch heute aus Eimern kübeln, dachte sich das Wetter heute was anderes und die Sonne strahlte wirklich wunderschön vom Himmel. Sobald Daniel das Haus verlassen hatte, brach ich mal wieder in ein furchtbares Tief ein und lag wirklich locker 2 Stunden im Bett ohne etwas zu machen, außer mich alleine und verletzt zu fühlen.

Ich hasse solche Tage wie die Pest. Der Tag heute war eigentlich durchgeplant und eigentlich bin ich im Möbel aufbauen ne absolute Granate, eigentlich! Mit aber so einer dicken Wolke überm Kopf und einem schweren Gemüt bekomme ich selbst die einfachen Dinge nicht hin.

Aber ich will mich daran jetzt nicht festhalten, weswegen ich mal wieder meinen kleinen Blog mit Inhalt fülle! Ich muss nur noch 1 1/2 Stunden rum kriegen, dann bin ich nicht mehr alleine, körperlich und seelisch! Vor kurzem habe ich meinen zweiten analog Film entwickeln lassen und möchte euch nun mit den Ergebnissen bombardieren. Beim ersten Film hatte ich noch sehr große Probleme mit dem Fokussieren, aber nachdem mein Vater mir gezeigt hat, auf was ich achten muss, ist der jetzige Film viel viel besser geworden. Ich finde immer mehr gefallen an der analog Fotografie. (mehr …)

Neustart – mit neuem Layout und analoger Fotoliebe

Ich melde mich zurück aus meinem Winterschlafkokon und hab direkt mal was neues mitgebracht.

Und zwar musste einfach ein neues Layout her, ich hab mich nicht nur an dem alten satt gesehen, sondern nach so langer Blogabstinenz muss man ja mit nem Paukenschlag zurück kommen. Und was passt da besser, als n neues Layout. So jetzt wurde hier praktisch schon direkt Frühjahrsputz gemacht. Ich wollt gar nicht wissen, wie viele Stunden ich daran jetzt gesessen habe. Mir gefällts, wenn euch noch was auffällt, dann schreibts mir einfach als Kommentar.

So Neuheit No. 2 wäre die fast in Vergessenheit geratene analoge Spiegelreflex von meinem Vater. Über die Feiertage hab ich nämlich an damals zurück gedacht, als mein Vater immer durch den garten gerobbt ist, immer mit der Kamera in der Hand. Ja und als ich dann so ca in der 7. Klasse war, durfte ich die heilige Kamera für eine Foto AG in der Schule benutzen. Ich war der King mit dem Ding, dass alle Fotos unscharf waren, lassen wir jetzt mal dahin gestellt.

Jedenfalls wurde die Kamera, es handelt sich um eine Minolta X500, von mir aus dem staubigen Keller gerettet und mit Herzenswärme empfangen. Ich hab mir bei der Kamera die komplette Bedienungsanleitung durchgelesen, weil ich nichts kaputt machen wollte. Das Einlegen des ersten Films war auch gleichzusetzen mit ner Geburt, bloß nichts abbrechen oder auf dem Film Fingerabdrücke hinterlassen.

Anfang der Woche habe ich dann den ersten belichteten Film aus der Drogerie abgeholt und bin echt froh darüber, dass die Kamera noch funktioniert. Das wusste nämlich keiner so genau. Diesmal sind nicht so viele Fotos unscharf und ich bin n bisschen stolz auf mich. Manuelles Fokussieren an der analogen Kamera ist nochmal was ganz anderes als an der Digitalen.

Weil ich keinen Scanner habe, habe ich einige Fotos bisher nur abfotografiert. Ich präsentiere – mein Gesicht:

analog1
analog2

Ja diese pseudo seht-meine-kamera-an-Fotos mussten sein.

Photowalk Dortmund City

Manchmal da schnapp ich mir einfach meine Kamera und laufe los. Es gibt nichts schöneres, als die Welt bzw. meine Stadt durch den Kamerasucher zu sehen und bildlich festzuhalten. Dieses mal nehme ich euch mit auf einen kleinen Photowalk durch Dortmund City.

Wir starten am Stadtgarten und laufen die Straße herunter zum Hansaplatz. Auf dem Hansaplatz findet Mittwochs, Freitags und Samstags der Wochenmarkt statt. Zur Weihnachtszeit steht hier der größte Weihnachtsbaum der Welt, das muss man sich mal reinziehen! Wir bleiben auf dem südlichen Bereich und genießen die Sonne, die durch die Plantanenallee scheint. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die St. Johannes Kirche.

DSC_0006

Unser Weg führt uns weiter über den Westenhellweg, Deutschlands meistbesuchte Shoppingmeile, und die Kampstrasse zum Platz von Amiens. Dort kann man eines der Hochhäuser Dortmunds bestaunen, den RWE Tower. An windigen Tagen ist hier Vorsicht geboten, denn durch die Gegebenheiten entstehen hier sehr starke Winde, so stark, dass man sich manchmal in den Wind lehnen kann ohne umzufallen.

Wir nehmen die kleine Gasse an der Stadtbibliothek und laufen kurz über die berühmteste Treppe von ganz Dortmund, die Katharinentreppe. Sie verbindet den Hauptbahnhof mit dem Westenhellweg. Vom Bahnhofsvorplatz haben wir nochmals eine wunderbare Sicht auf den RWE Tower. Im Vordergrund sieht man die Stadtbibliothek.

Unser Photowalk endet am Hauptbahnhof Dortmund. Von den S-Bahn Gleisen aus kann man einen großen Teil des Walls, der sich einmal um das Stadtzentrum schlängelt überblicken und wenn man am HCC vorbei schaut, sogar das Dortmunder U sehen. Mit einer besseren Sicht kann man einen solchen Photowalk nicht beenden.