Star Wars Identities

Mein Freund ist ein wirklich riesiger Fan von Star Wars. Als ich im Internet las, dass nach der Harry Potter Ausstellung jetzt eine Star Wars Ausstellung in das Odysseum in Köln kommt, war mir direkt klar, dass ich mit ihm da hin muss. Ich selber bin jetzt kein Fan von den Filmen und muss gestehen, dass ich Jar Jar Bings nicht so verteufel, wie sonst alle Hardcorefans. So ihr dürft mich jetzt steinigen!

Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen bei der Ausstellung, die sich Star Wars Identities nennt, und will euch hier ein paar Fotos von dem Tag zeigen.

Bevor man rein gehen konnte, bekommt man erstmal so ein Headset-Dingen über das dir Informationen mitgeteilt werden. Ich steh ja total auf Sachen an den Ohren – nicht! Die Ausstellung geht los in einem dunklen Raum und man bekommt über das Headset einiges erzählt. Es läuft auf nem großen Display eine Willkommensnachricht ab und danach darf man dann in die eigentliche Ausstellung.

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Es gibt verschiedene Stationen, an denen ein Film läuft und über das Headset bekommt man dann den Ton dazu. Diese Filme wurden aber sehr schnell sehr langweilig, weswegen ich mir die nicht alle gegeben habe. Zu Beginn werden erstmal die Handlanger aus den verschiedenen Star Wars Teilen ausgestellt. Ich habe Stormtrooper, verschiedene Roboter, R2D2, Boba Fett und C3P0 gesehen!
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Dem Charakterdesign war auch ein Teil der Ausstellung gewidmet. Unten seht ihr die unterschiedlichen Formen des JarJar Bings to be. Auch Yoda sah am Anfang eher aus wie ein nordfriesischer Gartenzwerg. Mir haben die Zeichnungen, die durchgängig in der Ausstellung hangen, sehr gut gefallen. Ich steh ja total auf Details und dass die Hintergründe in den alten Filmen wirklich zum großen Teil gemalt waren, hat mich umgehauen.
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Der Millenium Falcon oder im deutschen Rasender Falke konnte als sehr großes Modell bestaunt werden. Auch hier hab ich mich sehr lange aufgehalten, weil es sich bei einigen der Modelle um welche handelte, die im Film zu sehen sind. Ja nix hier Blue- oder Greenscreen und alles animiert, damals war noch richtig Handwerk angesagt! Die Zeichnung des Falcon würde ich mir sehr gerne an die Wand hängen.

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Meinen Lieblingswookie Chewie hätte ich nie für so riesig gehalten. Ich musste echt weit zurück gehen um den überhaupt aufs Foto zu bekommen und dann sind trotzdem noch die Beine ab. Die Kostüme hatten alle einen leicht billigen Touch, was wohl auf die damalige Zeit zurück zu führen ist. Das Budget sah damals sicher noch anders aus als bei heutige Filme. Der Knaller ist und bleibt aber die Zeichnung von Jabba the Hutt.


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Ganz am Ende der Ausstellung dar man dann in die dunkle Seite der Macht eintauchen. Hier war sogar das Licht ein bisschen anders, es war düster im Raum. Die Namen der ganzen Bösewichte kann ich jetzt nicht alle wiedergeben, außer natürlich von Herrn Darth Vader! Okay Darth Maul kenn ich auch noch!

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Mein Fazit der Ausstellung:

Wirklich nur was für die absoluten Über-Fans. Es ist sehr für Kinder ausgerichtet. Es gibt verschiedene Stationen an denen man Fragen beantworten, oder sich für eine Option entscheiden muss. Die Filmchen zwischendurch zeigen ständig den Konflikt zwischen Anakin und Luke, was nach spätestens zwei Filmen langweilig wird. Durch das Ablaufen der Stationen kann man sich einen eigenen Star Wars Charakter zusammenstellen. Meinen gibts hier mit allen Details zu sehen.

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Ich fand es ganz schön die originalen Requisiten mal zu sehen, schließlich haben solche alten Dinge etwas an sich, was ich nicht genau beschreiben kann. Trotzdem hat die Ausstellung meine Wahrnehmung an Star Wars etwas entzaubert. Ich glaube das lag an den Kostümen, die teilweise wirklich billig wirken. Die Knöpfe an Darth Vaders Brust beispielsweise sind aus Holz – BOOM meine Vorstellung wurde komplett zerstört!

Es ist halt doch so, dass die Dinge, die hinter den Kulissen eines Films passieren allzu menschlich sind und mit der im Film thematisierten Zukunft kollidieren.