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Zürich – Tag 4: Bootsfahrt, Zoo und Altstadt

Meinen letzten Tag in Zürich verbrachte ich erneut alleine. Ich setzte mich morgens zum Frühstück an den Tisch und holte mir noch schnell die letzten Informationen aus dem Internet und machte mich dann zu Fuß auf den weg nach Horgen um von dort aus das Schiff in die Innenstadt Zürichs zu nehmen. Noch so eine tolle Sache an Zürich –  man entweder den Bus, die Bahn oder eben das Schiff als öffentliches Verkehrsmittel nehmen.  Sowas kennt man ausm Pott gar nicht. Da muss man für jedes Böötchen extra bezahlen. An dem Tag war es anfangs noch etwas frisch, aber ich setzte mich trotzdem nach vorne und sog den Fahrtwind auf. Die Fahrt von Horgen nach Zürich Innenstadt dauerte 45 Minuten, also deutlich länger als mit der Bahn, aber das war mir die Aussicht einfach wert.


Nach einem kurzen Aufenthalt in der Innenstadt machte ich mich per Tram auf den Weg zum Züricher Zoo. Ich hab einen Faible für schöne Zoos und da durfte ich mir den Züricher Zoo natürlich nicht entgehen lassen. Die Fahrt dorthin fand ich schon recht schön. Man kommt an der Uni und dem riesigen Klinikkomplex vorbei und es geht immer höher hinauf. Den letzten Weg zum Zoo muss man dann laufen und kann dabei vielen Athleten bei schweißtreibenden Übungen zugucken. Denn neben dem Zoo hat auch die FIFA ihren Sitz.

Im Züricher Zoo habe ich die schönsten Flamingos und die stolzesten Pfaun gesehen. Die Alpacas haben mich mit ihren schiefen Zähnen und komischen Gesichtsausdrücken amüsiert und die Affen haben sich sehr hingebungsvoll umeinander gekümmert. Bei den Eulen und Greifvögeln kam ich pünktlich zur Fütterungszeit und war erstaunt darüber, wie schnell eine große Maus in so nem kleinen Schnabel verschwinden kann. Im Tropenhaus entdeckte ich in einem unscheinbaren Busch ein Chameleon und von den Decken hingen unzählige Flughunde.

Der Zoo ist sehr weitläufig und wirklich schön angelegt. Die Elefanten konnte ich leider nicht sehen, da derzeit deren Teil des Zoos umgebaut wird. Zwischendurch gibt es immer mal wieder verwunschene Pfade, auf denen es Spaß macht den Zoo zu entdecken. Bei einem Preis von 26 CHF kommt man als Touri erstmal ins schlucken, aber es lohnt sich definitiv.

Nach dem Besuch im Zoo machte ich mich wieder auf den Weg in die Innenstadt. Ich hatte noch ein wenig Zeit bis mein Flug ging und so schlenderte ich erst ein wenig durch die Altstadt und kaufte mir und einigen Freunden ein paar Souvenirs in Form von Schokolade.

Der Trip nach Zürich war aller erste Sahne und ich war definitiv nicht das letzte Mal da! Ich hab noch nie so eine schöne Stadt gesehen. Mir gefällt besonders, dass man obwohl man in einer großen Stadt ist, die Nähe zur Natur einfach spüren kann!

Düsseldorf a la Pott

Es begab sich der Tag, an dem sich eine riesige Meute an Pottmenschen ins piekfeine Düsseldorf verirrte um dort mit waschechten Hamburgern den japanischen Nudelsuppen zu frönen. Klingt episch, war es auch.

Bei Dagi hatte Menschen aus Hamburg übers Wochenende ihre Zelte aufgeschlagen und denen musste der Pott so richtig schmackhaft gemacht werden. Okay Düsseldorf ist nicht mehr der Pott, aber mit gebürtigen Ruhrpottlern hat man den Flair immer in der Hosentasche! Wieso also Düsseldorf? Na da gibt es bei naniwa die wohl beste Ramen in ganz NRW!! Ich quassel hier nicht nur so rum, sondern spreche die Wahrheit! Meine Asiatischen Arbeitskollegen können das bezeugen und einer von denen besitzt nun mal japanisches Blut.

Nachdem wir uns die Bäuche so richtig voll geschlagen haben, schlenderten wir in Richtung Altstadt. Das Wetter war bombastisch, die Sonne schien und es war warm! Unser Weg führte an Sugarbird Cupcakes vorbei und ich kaufte mir einen richtig gut aussehenden Cupcake. Später beim WM Rudelgucken mit Freunden musste ich aber feststellen, das das Frosting nur aus Sahne bestand. Durchgefallen!

Wir setzten uns am Rhein auf die berühmte Treppe und schauten ein paar durchschnittlichen Breakdancern bei ihrer Show zu. Ich war ganz verzaubert von einer sehr engagierten flaschensammelnden Omi und freute mich meine leere Flasche ihr feierlich übergeben zu können. Aline massakrierte währenddessen ihren oberpornösen Maplesirup Donut und Juju schaute ihr dabei ganz verträumt zu.
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Leider musste ich die Truppe kurze Zeit später verlassen, weil ich mich mit meinen Hagenern zum WM Rudelgucken verabredet hatte. Der Tag war wirklich bombe und morgen seh ich die zwei Grazien Dagi und Aline wieder und wer hätte es gedacht: wir werden bei naniwa schnabbulieren gehen. Hach uns kann man so gut durchschauen!