Hamburg – Botanischer Garten Klein Flottbek

Wenn ich mich auf Reisen begebe und sei es nur ein kurzer Städtetrip, dann schau ich immer direkt nach, ob es dort auch einen botanischen Garten gibt. Ich bin nämlich ein wirklich großer Fan von botanischen Gärten, denn irgendwas ist an diesen gärten anders, als dem normalen Stadtgarten. Als ich das letzte mal in Hamburg war, musste ich meiner Familie deswegen unbedingt den botanischen Garten zeigen.

Alle reden, wenn sie von Grünanlagen in Hamburg reden, immer nur von Planten und Bloomen. Aber wisst ihr was? Ich war da im Frühling letzten Jahres und fand es überhaupt nicht so sehenswert, wie alle immer berichten. Als ich aber dann Tags drauf in den botanischen Garten gegangen bin, schlug mein Herz direkt höher.

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Natürlich ist ein botanischer Garten je nach Jahreszeit optisch komplett anders, so zeigten sich im Frühling neben viele Knospen und frischen Blüten auch Unmengen an summender Insekten. Beim jetzigen Besuch im Herbst war der Garten aber nicht weniger spannend. Auf den Blättern sammelten sich die Regentropfen und Bereiche, die bei Sonnenschein und warmen Temperaturen belagert sind von Menschen, sind auf einmal menschenleer. So zum Beispiel der Steingarten im japanischen Teil des Gartens. Der japanische Teil ist übrigens umringt von Kirschbäumen, da müsst ihr unbedingt zur Kirschblütenzeit hin, es ist ein großes pinkes Erlebnis.

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Der botanische Garten bietet nicht nur heimische Pflanzen, sondern auch welche aus Süd- und Nordamerika und Asien. Direkt am Eingang kann man große Mammutbäume bestaunen. Daneben kann man sein Wissen an heimischen Nutzpflanzen noch mal auffrischen und möglicherweise auch mal probieren. Außerdem findet man hier die verschiedensten Topografien. Ich bin dort durch die Wüste, die Alpen, ein Moor und die Heide über kleine Trampelpfade gelaufen. Es ist nämlich möglich fernab der großen Hauptwege den Garten zu erkunden. Mir gefallen diese kleinen Wege nämlich viel mehr, als große befestigte Wege. Außerdem kommt man der Natur viel näher.

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Wer sich jetzt denkt: Ach in so nen Garten geh ich lieber im Sommer hin, dann blüht da alles und es reicht ganz verführerisch. Dem sag ich: Botanischer Garten geht immer! Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, es gibt immer was zu gucken und zu knipsen. Selbst in der kalten, dunklen Jahreszeit. Ich habe nämlich Beweisfotos von knackigen Blüten, flauschigen Stempeln und jugendlichen Früchten.

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Botanischer Garten im Pott

Einen anderen wirklich schönen botanischen Garten gibt es in Dortmund, der nennt sich da Rombergpark. Ich habe dort wirklich schöne Stunden verbracht und auch für Geocacher ist der Park ein wahres Paradies. Er zählt übrigens zu meinen absoluten Lieblingsparks in Dortmund.

Neustart – mit neuem Layout und analoger Fotoliebe

Ich melde mich zurück aus meinem Winterschlafkokon und hab direkt mal was neues mitgebracht.

Und zwar musste einfach ein neues Layout her, ich hab mich nicht nur an dem alten satt gesehen, sondern nach so langer Blogabstinenz muss man ja mit nem Paukenschlag zurück kommen. Und was passt da besser, als n neues Layout. So jetzt wurde hier praktisch schon direkt Frühjahrsputz gemacht. Ich wollt gar nicht wissen, wie viele Stunden ich daran jetzt gesessen habe. Mir gefällts, wenn euch noch was auffällt, dann schreibts mir einfach als Kommentar.

So Neuheit No. 2 wäre die fast in Vergessenheit geratene analoge Spiegelreflex von meinem Vater. Über die Feiertage hab ich nämlich an damals zurück gedacht, als mein Vater immer durch den garten gerobbt ist, immer mit der Kamera in der Hand. Ja und als ich dann so ca in der 7. Klasse war, durfte ich die heilige Kamera für eine Foto AG in der Schule benutzen. Ich war der King mit dem Ding, dass alle Fotos unscharf waren, lassen wir jetzt mal dahin gestellt.

Jedenfalls wurde die Kamera, es handelt sich um eine Minolta X500, von mir aus dem staubigen Keller gerettet und mit Herzenswärme empfangen. Ich hab mir bei der Kamera die komplette Bedienungsanleitung durchgelesen, weil ich nichts kaputt machen wollte. Das Einlegen des ersten Films war auch gleichzusetzen mit ner Geburt, bloß nichts abbrechen oder auf dem Film Fingerabdrücke hinterlassen.

Anfang der Woche habe ich dann den ersten belichteten Film aus der Drogerie abgeholt und bin echt froh darüber, dass die Kamera noch funktioniert. Das wusste nämlich keiner so genau. Diesmal sind nicht so viele Fotos unscharf und ich bin n bisschen stolz auf mich. Manuelles Fokussieren an der analogen Kamera ist nochmal was ganz anderes als an der Digitalen.

Weil ich keinen Scanner habe, habe ich einige Fotos bisher nur abfotografiert. Ich präsentiere – mein Gesicht:

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Ja diese pseudo seht-meine-kamera-an-Fotos mussten sein.

Frohe Feiertage & n guten Rutsch

Hallo, ich meld mich mal kurz um euch allen frohe Feiertage zu wünschen. Habt eine tolle Zeit mit euren Liebsten, esst was feines und lasst es euch so richtig gut gehen.

Ich werde dieses Jahr kein stressiges Fest haben, weil ich im Grunde nicht viel geplant habe. Heute gehts zu meiner Mutter Raclette essen, morgen kommt mein Freund aus Hamburg wieder und dann feiern wir unser Fest zu zweit und am 2. Weihnachtsfeiertag besuchen wir dann meinen Vater.

Dieses Jahr werde ich meiner Familie nichts schenken, dass haben wir alle so besprochen. Nur meine besten Freunde und natürlich mein Freund bekommt eine Kleinigkeit. Ich mag nämlich nicht dieses gezwungene Schenken, dann doch lieber Zeit miteinander verbringen.

Weil ich vor Silvester wohl nicht mehr aktiv hier sein werde, wünsche ich euch außerdem einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

my head wasn’t wired for this world

Wie vielleicht einige von euch bemerkt haben, habe ich schon länger nichts brauchbares mehr gebloggt, außer die monatlichen Retrospecktiven. Mein Blog ist für mich sowas wie ein Überdruckventil, sei es für überschäumendes Glück, brennende Wut oder tiefe Trauigkeit. Ich bin ein Mensch mit Emotionen und will diese nicht verstecken. Leider habe ich das Gefühl, dass ich viele Dinge, die mich derzeit bewegen, nicht richtig in die Öffentlichkeit tragen kann. Zum einen liegt das an der aktuellen Stimmung im Netz, die sicher nicht nur ich als beschämend empfinde. Zum anderen tingeln aber auch andere Gedanken in meinem Kopf rum, die ich lieber privat halten möchte, weil ja nun mal nicht alles von einem im Netz stehen sollte.
wolken
Meine Liste an Entwürfen wird immer länger und es tut mir selber im Herzen weh, aber sobald ich mich auf dem Blog einlogge und etwas schreiben möchte, ist da bei mir eine dicke Barriere und ich bekomme nicht mal einen vernünftigen Satz raus. Ich schreibe einen oder zwei Sätze, nur um sie 10 Minuten später wieder zu löschen, weil sie sich nicht richtig anfühlen. Dabei soll bloggen doch eigentlich Spaß machen. zumindest hab ich mir das immer als Credo gesetzt. Schreibe nur, wenn du von dem überzeugt bis, was du da gerade schreibst.
gelaender

Ich muss diese Blockade in mir selber lösen, wieder hinter dem stehen, was ich hier schreibe und in die Welt puste. Vorher hat es keinen Sinn halbherzig etwas zu schreiben und sich dann später zu fragen, was das eigentlich sollte.

Fühlt ihr auch manchmal so? Oder habt die Leichtigkeit am Bloggen verloren?

HAMBURG – Cruise Days

Ich hab mal wieder Hamburg Fotos für euch!

Mitte September ging es mal wieder in die schönste Stadt Deutschlands. Mit im Gepäck mein Freund, sowie Mama und Bruder. Zweck des Besuches in Hamburg waren die Cruise Days, denn mein Bruder hatte von meiner Mutter und mir ein Wochenende in Hamburg geschenkt bekommen. Und wenn es eins gibt, dass mein Bruder richtig geil findet, dann sind das große Schiffe und bei den Cruise Days kommen nun mal viele Kreuzfahrschiffe nach Hamburg.

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Unser kleines Abenteuer begann Freitagmittag und der Autobahngott zeigte sich gar nicht gnädig. Es gab mehrere Staus, dann haben wir uns noch verfahren (damn you Navi) und ständig musste einer aufs Klo. In Hamburg haben wir dann zuerst unsere Schlüssel für ein echt schnuckeliges Airbnb abgeholt, dass direkt in der Sternschanze war. Ich hatte ja nach dem letzten Hamburg Trip mit Airbnb abgeschworen, aber es war zwei Monate vor den Cruise Days nicht mehr möglich bezahlbare Hotelzimmer zu bekommen. Ich mochte unser kleines Reich aber total gerne!

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Freitags fand dann auch direkt ein Feuerwerk für die monströsen Kreuzfahrtschiffe statt. Ich hab da jetzt was total pompöses erwartet, aber das Feuerwerk war eher mickrig. Ich war nicht so begeistert, mag auch daran liegen, dass mir einfach nur kalt und ich kurz vor dem einschlafen war. Toll war aber die Beleuchtung rund um die Hafencity, Speicherstadt und Hafen. Alles war in blaues Licht getaucht.

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Samstags schlenderten wir erst etwas an den Landungsbrücken entlang und gingen anschließend ins Miniatur Wunderland, noch so eine Leidenschaft meines Bruders. Früher hatte der im Keller einen ganzen Raum voll mit einer Eisenbahn und verbrachte da Stunden.

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Und Hamburg ist nicht Hamburg, wenn man da nicht auf garstige Möwen trifft und Schiffe in der blutroten Sonne bestaunen kann. Außerdem kann man die Elbphilharmonie nun endlich ohne Gerüst bestaunen. (ich find die immer noch hässlich)

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Was wir sonst noch so erlebt haben in Hamburg, erzähl ich euch beim nächsten mal! Bis dahin, schönes Wochenende!