Picture my Day Day #20 – Karfreitag

Heute war es wieder soweit, der Picture my Day Day fand statt und so wie viele andere in der Blogosphäre, habe auch ich meinen Tag fotografisch festgehalten. Diesmal wurde der 20. Picture my Day Day von Olivier aka Owley ausgerichtet.

Ohne viele Worte zu verlieren, starte ich direkt mit meinen Bildern. Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich übrigens im Bett und bin mir sicher, dass am heutigen Tage nichts mehr passiert. Here we goho!

Wer sich jetzt fragt wo ich mich heute rumgetrieben habe. Ich war im Bergbaumuseum in Bochum und habe meinem Freund ein bisschen Ruhrpott Geschichte beigebracht. Wenn ihr noch mehr von meinem heutigen Tag in beweglicher Form sehen wollt, dann schaut doch mal rüber zu Snapchat!

Die anderen Teilnehmer des Picture my Day Days könnt ihr in einer formschönen Liste einsehen.

Meine anderen Picture my Day Day Beiträge:

Was habt ihr heute so getrieben? Auch beim #pmdd20 mitgemacht oder womöglich doch was anderes?

Was bisher geschah…

Jungens und Mädels, ich bin wieder im World Wide Web vertreten!

Durch einen wirklich dummen Zufall aka ich habe vergessen zu wann ich bei Unitymedia gekündigt habe, hatte ich jetzt geschlagene 2 Wochen lang kein Internet! Aber heute kam der rettende Techniker vorbei und bescherte mir feinstes Netz!

In den zwei Wochen habe ich gemerkt, wie abhängig man doch vom Internet ist. Gut, ich hab es auch geschafft 2 Bücher zu lesen und zu merken, wie kacke doch das TV Programm ist, aber trotzdem hab ich dieses schnell mal eben was nachgucken extremst vermisst.

Aber weiter im Thema. Ich hab nämlich so viel zu erzählen. Bei mir hat sich einiges geändert. Mitte Februar trudelte bei mir die Kündigung meines Arbeitsvertrags ein und ich musste mir einen Anwalt suchen und hatte dadurch noch mehr Stress, als ich so schon hatte. Aber nach dem ersten Schreck, konnte ich direkt frohen Mutes in meine Zukunft blicken, denn ich habe relativ schnell einen neuen Arbeitsplatz gefunden und werde ab April nun im Duisburger Innenhafen bei einer kleineren Firma arbeiten. ich hab da so richtig Bock drauf und freue mich total. Denn zuletzt hat mich meine nun Ex-Arbeit jegliche Nerven gekostet und hat mich mental so runter gezogen, dass es mir wirklich schlecht ging.

Zu einem neuen Lebensabschnitt gehört natürlich auch n bisschen was neues im Gesicht. Zuerst gabs ne neue Brille und die zu finden war eine einzige Qual. Ich habe wirklich 2 Monate gebraucht und sie schlussendlich ganz spontan auf dem Kopf gesetzt und direkt verliebt. Außerdem war ich diese Woche beim Friseur und hab mir eine ganz neue Haarfarbe gegönnt. Auf die Frage der Friseurin, ob es ruhig knallen kann, sagte ich ja und das ist das Ergebnis:

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Ansonsten habe ich Snapchat für mich entdeckt und bin da ab sofort wieder regelmäßig unterwegs. Ihr könnt mich entweder über diesen Link oder folgenden Snapcode adden:

Seid ihr auch bei Snapchat und könnt mir ein paar tolle Snapper empfehlen? Und wenn ihr noch nicht da seid, sofort n Account machen und sich über die tollsten Menschen der Welt freuen und beömmeln.

Magische Mottos #2 – Strukturen & Rhythmen

Der Februar ist fast vorbei und so möchte ich euch meinen Beitrag zu den magischen Mottos von Paleica nicht vorenthalten. Das Motto für den Februar, und somit das zweite Mottos dieses Jahres, lautet

Strukturen & Rhythmen

Ich hab mich jetzt mal eher mit dem Thema Strukturen, als mit Rhythmen auseinander gesetzt, weil ich zu Strukturen viel mehr beitragen kann. Ich habe in meinen Fotobeständen wirklich viele Fotos gefunden, die zum Thema Strukturen passen, aber irgendwie wollte sich kein roter Faden einstellen. Wahllos einfach Fotos aneinander reihen finde ich blöd, also wie kriege ich die Fotos in einem Kontext unter?

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich habe mir die ausgesuchten Fotos angeschaut und genau zwei verschiedene Hauptthemen gefunden, nämlich einmal Strukturen, die in der Natur vorkommen und welche, die von Menschenhand entstanden sind. (mehr …)

Tagesaustrip – Oostende

Kommen wir also zum zweiten Teil des kleinen Belgien Trips. Nachdem wir Brügge verlassen hatten, wollten wir unbedingt zum Meer. Von Brügge aus ist es ein Katzensprung bis nach Oostende und so machten wir uns auf den Weg. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir am Meer an und genossen diese Zeit des Tages auf einem Steg, der direkt in Meer führt.

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Das Glitzern der Sonne auf der Wasseroberfläche hätte ich mir stundenlang angucken können, aber leider kam die Dunkelheit viel zu schnell. Die Möwen wurden langsam leiser und die Menschen gingen nach Hause. Der Strand war nahezu menschenleer und am Horizont konnte man nur noch die Lichter der vorbeifahrenden Schiffe sehen.

Das Bild unten ist für mich das Bild des Tages und fasst die Stimmung an dem Tag perfekt zusammen. Selbst heute wenn ich mir dieses Bild ansehe, bekomme ich ein ganz warmes Gefühl im Bauch und möchte direkt wieder losfahren.
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Am Strand von Oostende hat der Künstler Arne Quinze die Rock Strangers platziert. Diese gigantischen Skulpturen in knallfarben sind ein echter Hingucker. Hätte ich das vorher gewusst, wären wir früher losgefahren nach Oostende.
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An dieser Stelle endet auch schon der Tag in Belgien und so kann ich über Oostende gar nicht so viele Worte verlieren. Der Strand ist toll, jedoch ist die Architektur eher im Wohnblockstil und ein echter Schlag ins Gesicht im Gegensatz zu Brügge. Außerdem ist es Abends ein bisschen mit dem Ballermann vergleichbar und das fand ich so gar nicht gut. Und um den Bericht mit einem kleinen Lächeln zu beenden, hier meine perfekte kleine Reisetruppe:
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Habt ihr Oostende schon mal im hellen erlebt und könnt mir sagen, ob ein weiterer Trip sich lohnt? Oder sollte ich um ans Meer zu kommen, woanders hinfahren? Für Vorschläge bin ich offen!

Tagesaustrip – Brügge

Seit ich ein Auto mein nennen kann, hab ich regelmäßig so richtig Bock auf spontane Roadtrips. Einer dieser spontanen Roadtrips führte mich auf den Weg nach Belgien, nach Brügge um genau zu sein.
Zusammen mit meinen Freunden Norm, Diana und meinem Liebchen Daniel haben wir n paar Tage vorher entschieden, dass wir am Wochenende wegfahren sollen. Zuerst dachten wir an Heidelberg, aber dann kam uns Brügge in den Sinn und so fuhren wir morgens los.

Von mehreren Seiten habe ich vorher bereits gehört, dass Brügge wunderschön wäre. Aber als ich dann vom Bahnhof aus auf die Stadt zu lief, war ich überwältigt von der beeindruckenden Atmosphäre. Wenn es um alte Gemäuer und vermooste Backsteinhäuser geht, pocht direkt mein Herz ein bisschen schneller. Die Architektur in Brügge kann ich nur mit einem Wort wiedergeben: Wunderschön! Die kleinen Häuser mit ihren krummen Giebeln und den alten Schindeln auf den Dächern zaubern mir ein Lächeln auf mein Gesicht. An manchen Giebeln kann man kleine Baumsprösslinge herauswachsen sehen. Auf den Dächern der alten Kirchen wachsen Farn und Moos zwischen den Schieferplatten heraus. Man kann der Geschichte also beim Wachsen zusehen.
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An diesem Tag ist es heiß in Brügge und dazu auch noch Wochenende. Das heißt Touristenalarm und darauf stehe ich so gar nicht! Deswegen versuche ich erstmal einen Überblick zu bekommen und das geht am besten mit einem kühlen Getränk. Das Dosenbier, dass ihr da unten auf dem Fotos seht, ist übrigens das gleiche Bier, dass Micheal Keaton in Birdman trinkt. Deswegen heißt es bei uns nicht Stella Artois, sondern das Birdman-Bier. Ich hätte das Logo niemals erkannt, aber mein Freund Daniel hat da wohl eine besondere Gabe, Getränke in Filmen spezifizieren.
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Nach dem Tourischock, musste ich mir natürlich auch ein bisschen Kultur bzw. Sehenswürdigkeiten einverleiben. Da unten der große Turm, dass ist der Belfort und stolze 83 Meter hoch. Weil ich aber ein Trauma bezüglich alter Türme bzw. Kirchen im Zusammenhang mit sehr warmen Temperaturen habe, bin ich da nicht hoch. Ich bin nämlich mal im Hochsommer auf den Kölner Dom hoch und habe seitdem wirklich Probleme mit solchen Besteigungen. Aber von außen ist der Belfort auch ne echte Attraktion. Als ich mich dann auf dem Marktplatz, meine belgischen Pommes futternd, umschaue, merke ich, dass Brügge irgendwie alles ist. Jung, alt, modern und altertümlich. Sowas habe ich bisher noch bei keiner Stadt erlebt. Und so kann ich die vielen Touristen auch irgendwie ausblenden, denn die sind nicht überall!

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Das Wasser ist allgegenwärtig in Brügge. Überall schlängeln sich Kanäle, die in Brügge auch Reie genannt werden, durch die Stadt. Und genau das mag ich besonders an Brügge. Hinter der Liebfrauenkirche bin ich einfach mal dem Trubel entronnen und der Reie entlang gelaufen. Dort habe ich auch diese tollen Fotos gemacht. Wer Brügge auf dem Wasser erleben will, der kann in eines der unzähligen Touriboote einsteigen. Ich bin lieber gelaufen und habe so einen sehr schönen Trödelmarkt mit sehr leckeren belgischen Waffeln entdeckt.
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So das war mein Einblick in einen tollen Tag in Brügge. Aber ich kann euch verraten, wir waren an dem Tag nicht nur in Brügge, sondern auch noch am Meer. Aber dazu später mehr.

Wart ihr schon mal in Brügge oder in einer anderen Stadt in Belgien? Und wenn ja, wie war euer Eindruck von der Stadt, positiv oder negativ? Würdet ihr Brügge auch das Venedig Belgiens nennen?