Monatsrückblick März

Mein März fing auf Norms Couch in Gelsenkirchen an. Wir waren den Tag vorher auf nem richtig geilen Konzert von Being as an Ocean, Counterparts und Hundredth. Ich weiß nicht was da los war, aber die Halle kochte. Wat ne Stimmung! Auf dem Konzert hab ich zum ersten mal mit der DSLR fotografiert, dazu wollte ich schon lange was posten. Mach ich demnächst mal!

In diesem Monat zelebrierte ich ganze zwei Mädelsabende mit Tine und Linda, wobei Linda nur bei dem zweiten dabei war. Ich bin ja sonst nicht für sowas, aber für meine Tine mach ich da definitiv ne Ausnahme. Wir haben übrigens ganz standesgemäß Backofenpommes mit Bratwurst gefuttert und GNTM geguckt. Das gehört sich ja so, wieso sollten wir da eine Ausnahme machen!

Außerdem gab es einige Mittwochstreffen bei Tine und Philipp, denn wir guckten zusammen den Bachelor. Ab und an brauchen unsere gestressten Gehirne so einen Schund um abzuschalten.

Mit meinem kameraangefixten Bruder und meiner Mutter ging es Mitte des Monats in die Gruga zum Parkleuchten. Ich muss jedes mal feststellen, dass das Parkleuchten viel viel besser und schöner ist als das Lichterfest und Winterleuchten im Westfalenpark.

Am gleichen Wochenende war das Wetter so schön, dass ich mit Norm und Diana nacht Düsseldorf gedüst bin. Einige Zeit verbrachten wir in nem Tonstudio zwecks Egopusch für Norm. Seine helle Stimme wurde ausgewählt für einen, vielleicht gar nicht aus dem Studio schaffenden, WM Song (Rio, New York, Tokyo *flööt*). Diana und ich wanderten ein bisschen zum Rhein, fanden einen tollen Bücherkasten und später wurde bei Whats beef schnabbuliert. Feiner Tag!

Weil ich es nicht hin nahm am darauf folgenden Sonntag zuhause zu hocken, traf ich mich mit Jakub zum Geocachen. Man war es heiß und man macht geocachen Spaß! Wir verirrten uns auf den Ostfriedhof und das Kaiserstraßenviertel und hoben einiges Caches.


Am Wochenende vor dem St Patricks Day fuhr ich mit Jakub die Gelsenkirchener Bande im Murhys Pub in Recklinghausen besuchen. Wir hatten alle redlich Spaß und genoßen die wirklich gute Liveband, bis sich neben uns eine Gruppe von dummen Menschen (ja ich nenn dich jetzt so, weil ich keine anderen Worte finde) setzte. Wir spaßten rum, die Gruppe kannte keinen Spaß und irgendwann flogen die Fäuste, Mädels wurden attackiert und es hagelte Anzeigen bei der Polizei. Yay, not!

Etwas entspannter war da der Designgipfel im Depot in Dortmund. Nette Kontakte mit Designern und Künstlern, einen Fuchs in Bildform geschossen und lecker essen gewesen im Hexenkessel.

Im März schnappte ich mir außerdem meinen Bruder, der ja Landschaftsgärtner ist, und wir rupften gemeinsam meinen verwilderten Garten. Wir haben an einem ganzen Samstag nur die hälfte des Gartens geschafft, der Vormieter hat echt nix gemacht. Wenn ich fertig bin möchte ich mir einen Gemüse- und Obstgarten anlegen.

Am letzten Wochenende hatte ich mich mit meinem Bruder spontan verabredet, weil ich einen Gutschein für eine Miniatureisenbahn in GE geschenkt bekommen habe. Man war das SCHEISSE! Am gleichen Tag gings dann abends noch mit den anderen Hippen aus GE nach Neuss zu nem Nachtflohmarkt. War ganz nett, mal was anderes als immer diese normalen Flohmärkte.

Am letzten Märztag traf ich mich nach Ewigkeiten mal wieder mit meinen liebsten Pottgörls Aline und Dagi in Düsseldorf. Wir wollten mal wieder quatschen und bei naniwa unsere Bäuche mit Suppe und Gyoza füllen. Der Tag tat so gut und ich will euch zwei Hühner nochmals danken!

So und ab jetzt bin ich bis Montag bei beim Knusprigen in Zürich!

Design Gipfel im Depot

Letztens fand mal wieder der Designgipfel im Depot in Dortmund statt.
Man kann sich den Designgipfel in etwa so vorstellen: Verschiedene Designer und Künstler aus der Umgebung oder auch von weiter weg bauen flohmarktähnliche Stände auf und präsentieren ihre Ware auf ganz zauberhafte Weise. Es wird kein Schund verkauft und man kommt ins Gespräch mit den einzelnen Leuten.

Da gab es zum Beispiel eine ältere Dame, die Manschettenknöpfe, Ohrringe und Ringe mit alten und neuen Tastaturbuchstaben präsentierte. Wir redeten eine ganze Zeit mir und gaben ihr den Tipp, ihr Sortiment doch um Tunnel und Plugs zu erweitern.

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An einem anderen Stand verkaufte ein Mädel, etwa so in meinem Alter, Schmuck aus organischen Materialien eingefasst in durchsichtige Kuppeln. Ganz toll fand ich einen Anhänger, in dem eine Pusteblume eingefasst war. Diese sah aber immer noch genauso fluffig aus, als würde sie noch am Wegesrand stehen. Ihr Geheimnis wollte sie nicht verraten, aber die gleiche Technik hat sie schon mal für Milchzähne verwendet. Spontan sponnen wir die Idee sowas mit Tieren zu machen, natürlich schon tote Tiere.
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Es gab viel zu viele tolle Sachen und am Ende hab ich mir bei einer Künstlerin ein Fuchsbild, dass im Detail aus ganz vielen kleinen Mustern bestand, gekauft. Dieses ziert nun meine Wohnzimmerwand. Auf dem letzten Bild seht ihr einen Wolf, der mit der gleichen Technik gemacht wurde.
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Der Rombergpark zu Dortmund

Manchmal hat man einfach Bock raus in die Natur zu gehen und alles kaputt zu knipsen mit seiner Kamera. Wenn man dann noch einen Menschen hat, der einen begleitet und man selber nicht mehr so komisch von den Menschen beim fotografieren angeguckt wird, macht es gleich doppelt so viel Spaß wie sonst.

Oft komm ich mir ein bisschen deplatziert vor, wenn ich so ganz alleine mit der Kamera unterwegs bin und mich für eine bessere Perspektive auf den Boden hocke. Die Leute bleiben dann stehen, glotzen einen an und schütteln den Kopf. Die erste halbe Stunde ist mir meistens noch etwas mulmig, aber dann werd ich eins mit der Linse und es stört mich nicht mehr.

Ich hatte mal wieder den Jakub im Schlepptau und diesmal hatten wir uns den Rombergpark in Dortmund vorgenommen. Obwohl sich die Tage davor immer öfter der Frühlng zeigte, war dieser Tag eher winterlich und so kamen nicht ganz so töfte Aufnahmen dabei rum. Aber hört hört: ich habe die erste Biene dieses Jahres gesehen. Und das war vielleicht ein klopper. Die war so flink, dass ich kein scharfes Bild von ihr machen konnte. Diese Hippe!

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Am großen Teich haben wir sogar eine kleine Wildgänsefamilie entdeckt. Die kleinen Schnattertierchen sind herzallerliebst!
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Am Ende unserer Runde fanden wir dann noch diese töfte Liebesbank. Zu der Zeit war es schon richtig dunkel und ohne Blitz ging nichts mehr.
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Der Rombergpark ist einer meiner liebsten Parks in Dortmund. Wenn man fernab des Hauptweges geht, entdeckt man grad im Frühling und Sommer wunderschöne Blumen und mit Liebe angelegte Kräuterbeete. Auf dem hauptweg wird man jedoch gerade wenn es wärmer wird von Horden von Joggern, Nordic Walkern und Fahrradfahrern kaputt getreten/fahren.

Secrets & Our Last Night Konzert @Underground Köln

Das Konzert ist nun schon 6 Wochen her und es wird verdammt nochmal Zeit, endlich darüber zu schreiben.

Eigentlich war es gar nicht geplant auf das Konzert an diesem Sonntag zu gehen. Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass Our Last Night mit Secrets als Support auch Station in Köln machen würden. Allerdings ist Köln nicht grad umme Ecke und Sonntag Abends noch mit Bus und Bahn nach hause fahren, wo man doch am nächsten Morgen wieder früh aufstehen muss um zur Arbeit zu gehen. Da hatte ich nun wirklich keinen Bock drauf!

Aber wie das Leben so spielt, war ich just in dem Moment, als mir das Konzert wieder in den Kopf kam, auf dem Weg nach Bottrop, die Karre von meiner Mutter auszuleihen. Also gab es keine Ausrede mehr. Mit Diana hab ich dann einfach spontan ausgemacht, dass wir drei Hähnchen nach Köln düsen um männliche Männer auf der Bühne anzuschmachten. Das die Musik der Männers auch noch absolut genial ist, rundete das ganze zusätzlich ab. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass wir echt Glück hatten, weil alle Konzerte danach ausverkauft waren.

Vorbands

Ich bin komplett ohne Erwartungen auf das Konzert gegangen und habe das Underground mit einem debilem Grinsen wieder verlassen. Das Konzert WAR SO GUT! Die regionale Vorband (dessen Namen ich bis heute nicht weiß) hat überhaupt nicht ins Konzept gepasst. Es war ein Geschrammel und Geschreie, dass ich zum Glück nur im Nebenraum mitbekam. Die hatten wohl Vitamin B und sind deswegen an den Gig gekommen.
Als nächstes waren dann Empires Fade dran. Gute solide Show und toller Shouter, der allerdings teilweise zu übertrieben gestikulierte. Seine Tattoos sind allerdings echt krass. Wer mag, kann sich die Band ja mal bei Facebook geben.

Secrets

Dann kam endlich der interessante Teil des Abends, Secrets waren dran. Wir standen zunächst in der Mitte um halt etwas mehr zu sehen, aber leider musste vor und hinter uns die Leute zu moshen beginnen und unnötig in Diana reintreten, also haben wir uns an die Seite gestellt und vom Merchstand aus die Show weiter verfolgt. Es war das erste Mal, dass ich Secrets live gesehen habe, beim letzten Konzert in Duisburg mit OMAM und MMF kamen wir leider zu spät. Bis heute habe ich noch Richards engelsgleiche Stimme in den Ohren und bin immer noch umgehauen von solch einem Talent. Normalerweise sind hohe Stimmen bei Männern eine Rarität, die meisten hören sich an wie vom Rasenmäher überfahren oder können schlichtweg die höhen Töne nicht halten und stammeln sich was zusammen. Richard hat mich mit seiner Stimme einfach nur fertig gemacht und wirklich sehr berührt. Der nicht mehr ganz so neue Shouter Aaron hat mich ebenfalls komplett überzeugt und war ganz große Klasse. Man, die ganze Band ist der absolute Wahnsinn!

Our Last Night

Nach Secrets kamen dann die Headliner des Konzerts: Our Last Night. Die Mädchendichte schwoll binnen Sekunden auf Boybandnievau an und ich bekam kurz etwas Angst, dass ich dieses Konzert taub verlassen würde, weil die Mädels mit ihren Stimmen die Schallmauer durchbrechen (geht das überhaupt) wollten. Leider hatte ich keine Ohrenstöpsel dabei und startete deswegen nicht mal einen Versuch näher an die Bühne zu kommen.

Ich kann es den Mädels nicht verdenken, Diana und ich schmachteten beide Trevor, einer der zwei Sänger, an. Die Stimmung im Publikum war der Hammer und ich war sauglücklich dieses Konzert nicht verpasst zu haben. Welche Lieder genau gespielt wurden, weiß ich nicht mehr, ich genoß aber jeden einzelnen, ob ich nun mitsingen konnte oder nicht. Darum geht es ja nicht, sondern um das Gefühl und das war mehr als awesome!
Vom Konzert selber habe ich nur crappige Handykamera Fotos, die ich noch fast bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten musste, aber egal. Die Erinnerungen sind in meinem Kopf festgebrannt und das zählt!
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Aftershow

Was ich an den Secrets Boys unfassbar charmant finde, ist der Plausch nach dem Konzert mit dem Publikum. Sie kommen direkt zum Merchstand und du kannst mit ihnen über jeden Blödsinn reden. Norm musste natürlich wieder seine berühmten Ich-nehme-Bandmenschen-auf-den-Arm-Bilder machen. Hier eine kleine Auswahl, auch mal in bewegter Form.
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Norm und Aaron Melzer von Secrets

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Norm und Joe English von Secrets (an Joe hat sich Norm fast n Bruch gehoben, dafür genoß Joe die Situation sichtlich)

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Norm und Michael Sherman von Secrets (aka Salvador Dali)

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Norm und Matt Wentworth von Our Last Night (er traute dem Braten nicht und wollte nicht auf den Arm genommen werden.)

Was ich von diesem Abend mit nach Hause genommen habe?

  1. Ein wohlig warmes Gefühl in der Bauchgegend, dass mir bestimmt 4 Wochen lang eine Post Konzert Depression beschert hat
  2. Eine neu erweckte Liebe für Secrets und speziell für Richards Stimme. Hier und hier könnt ihr mal in rohen Genuss kommen. WOW!
  3. Auch ich darf mal Fangirl sein und Bandmenschen anschmachten
  4. Joe English und Sherman haben den schönsten Schnörres wo gibt!
  5. Trevor ist zwar erst süße 21, aber gosh ist der Zucker!

Geocaching aufm Friedhof

Geoaching hab ich vor kurzem zum ersten Mal gemacht und zwar mit dem Jakub zusammen. Nach einer Fototour durch den Rombergpark, kamen wir im Halbdunkeln auf die Schnapsidee, doch mal in der Nähe nach einem Cache zu suchen. Wir waren natürlich erfolglos, dafür war der Nervenkitzel extrem hoch. Das wir beide nicht klitschnass geworden sind, halte ich bis heute für ein Wunder!
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Jedenfalls war meine Neugier geweckt und so verabredeten wir uns erneut, diesmal nur zum Geocachen.
Der erste Cache führte uns auf ein abgelegenes Gleis. Nach ein bisschen suchen wurde mein aller erster Cache gehoben und ich trug mich feierlich in das Logbuch ein!
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Weiter ging es dann Richtung Ostfriedhof, da gab es nämlich einen sogenannten Multi Cache. Ein Multi besteht aus mehreren zu findenden Caches, manchmal erfährt man aus dem ersten Cache erst die Koordinaten für den nächsten Cache und am Ende kann man sich dann ins Logbuch eintragen.
Mein erste Multi war direkt ein ganz zauberhafter, mit ganz viel Liebe zum Detail umgesetzt.
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Wir waren an einem wirklich wunderschönen sonnigen Tag unterwegs und der Friedhof war proppenvoll! Es war gar nicht so einfach ohne Zuschauer nach den Caches zu suchen. Wir waren an dem Tag auch nicht die einzigen Cachejäger, denn an einer Station waren bereits ein Pärchen auf der Suche.
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Der Ostfriedhof ist übrigens wie der Hauptfriedhof als Parkanlage nutzbar und bietet unfassbar imposante Grabstätten. Viele Berühmtheiten Dortmunds haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.
grabstein
kreuz
Nachdem wir den Multi fertig hatten, die Sonne aber noch nicht untergegangen war, suchten wir nach weiteren Caches in der Umgebung und fanden einen weitren Multi im Kaiserstraßenviertel. Dieser drehte sich um Kunstobjekte und das suchen des Logbuchs brachte uns fast in den Wahnsinn. Schlussendlich fanden wir es aber dann doch und konnten uns triumphierend eintragen!
Geil! Geocachen macht end Bock! Wer ebenfalls im Geocaching Fieber ist, der kann mich ja dann mal auf meinem Profil stalken!