Wanderlust

Zurück aus dem Festivalurlaub

Ich bin zurück aus dem Urlaub. Wirklich entspannend war der nicht, denn ich war mit 9 anderen Leuten in Hasselt in Belgien um aufs Pukkelpop Festival zu gehen. Zusammen haben wir ein riesiges Haus in direkter Festivalnähe gemietet und dort ne echt töfte Zeit verbracht.

Insgesamt war ich nun also eine ganze Woche in Belgien und konnte endlich mal die stressige Arbeit aus dem Kopf kriegen. Ich kannte von den 9 Miturlaubern vorher nur einen, und zwar meinen Arbeitskollegen Marc. Außerdem war ich die jüngste der Truppe und hatte anfangs etwas Bammel davor, das es langweilig wird. Aber die Woche war trotz allem echt super!
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Jedenfalls bin ich jetzt wieder da. Nach 3 Tagen Festival ist mein Körper übertrieben geschunden. Ich bin heute morgen direkt mit Kopfweh aufgewacht. Ob das jetzt am fehlenden Morgenbier oder dem BMTH Festivalfinale liegt, kann ich nicht sagen. Meine Füße schmerzen wie Hölle, meine Ohren tun weh und mein Nacken ist verspannt vom fielen Rhythmusgefühl. Aber hey, das geht vorbei und die Erinnerungen zählen!

Zürich – Tag 3: Rheinfall, Horgen

Puh, ich hab lange nicht mehr von meinem Schweiz Trip Anfang April berichtet. Also mach ich jetzt mal weiter mit Tag 3.

Wieder einmal ein wunderschöner Tag im herrlichen Zürich. Weil Sonntag war, haben wir alles langsam angehen lassen und haben uns dann gegen Mittag aufgemacht zum Rheinfall in der Nähe der deutschen Grenze. Dort schürzt der Rhein 23 Meter in die Tiefe und das bei einer Breite von 150 Metern. Dank großzügiger Panoramaplattformen kann man sogar über dem Rhein die Gewalt der reißenden Fluten miterleben.

Mitten in diesem Naturschauspiel ragt der Rheinfallfelsen hervor, auf dem man sogar hochlaufen kann, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Weil der Felsen wirklich in der Mitte des Stroms ist, ist man auf eines der unzähligen Wassertaxen angewiesen. Die Steuermänner müssen den Fluss wirklich gut kennen, denn das Wasser wirbel so sehr umher, dass die Oberfläche komplett weiß ist.

Angekommen auf der Panorama Plattform war ich wirklich fasziniert von dem Wasserschauspiel. Ich frag mich bis heute, wie sie diese Plattform dort verankert haben, denn dort werden wirklich enorme Kräfte freigesetzt. Die anschließende Fahrt mit dem Wassertaxi war gar nicht so schlimm wie erwartet, man wird eigentlich gar nicht nass. Nur das rumstehen und warten auf dem Rheinfallfelsen selber fand ich nicht so dolle. Die Treppe dort hoch wird immer schmaler und ist eigentlich nur für eine Person gedacht. Leider war der Andrang so groß, dass man sich in beide Richtungen dort rumquetschte.

Nach dem Besuch des Rheinfalls ging es dann noch in das Städtchen Schaffhausen. Bei einem Eis und prächtigem Sonnenschein gingen wir noch etwas den Rhein entlang spazieren und machten uns bald wieder auf den Weg nach Zürich. Weil wir zu früh fürs Abendsessen da waren, besuchten wir in Horgen noch den Zürisee.

An diesen Ausblick kann man sich echt gewöhnen!
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Geocachen im Rombergpark

Geocachen hat sich zu einem meiner Lieblingshobbies gemausert. Es gibt nichts schöneres, als sich Gedanken über eine Route zu machen, die Caches dann zu suchen, ggf. noch Rätsel lösen und dann sich final ins Logbuch eintragen.
Bis jetzt habe ich zwar noch nicht viele Caches gehoben, aber jeder fängt bekanntlich klein an. Ich habe auch noch nicht das ganze Profiequipment wie einem GPS Gerät (derzeit nutze ich nur mein Handy), Taschenlampe (besitze ich echt keine einzige), Rätselhilfs-Apps und sonstige Hilfsmittel. Dafür habe ich Freunde, die schon länger Geocacher sind und dieses Equipment mitbringen.
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Dieses mal war ich mit einem alten Arbeitskollegen, dem Dom, im Rombergpark unterwegs. Dom ist mit seinen fast 800 gehobenen Caches für mich sowas wie ein Messias des Geocachens. Er hat ein Tempo vorgelegt, da kam ich teilweise nicht hinterher. Außerdem wurde von ihm voller Körpereinsatz bei einem Cache gefordert. Der hang nämlich etliche Meter hoch an einem Baum. Beweisfoto siehe unten!
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Am Geocachen finde ich nicht nur die Rätsel und das Suchen ganz toll, sondern auch die Tatsache, dass man seine Stadt bzw. bekannte Orte auf eine ganz andere Weise erforschen kann und immer wieder neues entdeckt. Ich dachte bis dato, dass ich jede Ecke im Rombergpark kannte, tja weit gefehlt. Ich kannte vielleicht 50% des gesamten Parks und die Ecken, die ich neu entdeckt habe, sind wunderschön. Da schlägt mein naturliebendes Herz höher.

Im Gepäck hatte ich natürlich meine Kamera und die tolle Festbrennweite, die ich mir zum Geburtstag gegönnt habe. Der Rombergpark hat so viele unterschiedliche Pflanzenarten zu bieten. Zwischendurch haben wir noch Leute getroffen, die eine ganze Eichhörnchen Armee gefüttert haben und auf der riesigen Wiese in der Mitte des Parks graste eine große Schafsherde. Die Gänse im park haben Nachwuchs bekommen und eine Gans versuchte alles im Blick zu halten, in dem sie auf einer Laterne thronte.
Erfolgreich konnten wir den Tag natürlich auch abschließen. Ganze 6 Caches wurden gehoben, einer davon war ein Multi und ich habe meinen ersten Earthcache gemacht. Hört hört! Zur Belohnung gings zu Pizza Hut eine dicke Cheesy Crust futtern. Boah war das geil!

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Zoo Dortmund

Am Sonntag nach dem Pokalfinale war ich mit Freunden im Dortmunder Zoo. Die Sonne knallte ziemlich heftig und ich bereute schnell eine schwarze lange Jeans angezogen zu haben. Manchmal ist das Wetter unberechenbar. Weils so warm war, haben viele Tiere nur in der Sonne rumgelegen und heftig gechillt. Leider hatte ich auch vergessen meinen Kameraakku aufzuladen, weswegen es nur so wenig Fotos gibt. Bei den Erdmännchen gab es sogar Nachwuchs zu bestaunen, leider konnte ich davon kein Foto machen, weil da so ne Frau bestimmt 10 Minuten die Tierchen belagert hat.

Ich finde ja, das Alpacas herrlich bescheuert aussehen. Das hab ich schon im Züricher Zoo festgestellt. Dazu wirds auch noch nen Eintrag geben. Ich hatte übrigens die ganze Zeit rumgenörgelt, dass ich n Eis haben möchte und als wir dann endlich einen Eisstand fanden, fiel mir mein gerade gekauftes Eis beim auspacken direkt auf den Boden. Also musste ich mich nochmal anstellen und mir nochmal ein Eis kaufen. Vielleicht lags am Alkohol vom Vortag oder einfach an meiner Dusseligkeit. Das Eis schmeckte trotzdem leckör!

Bonus: Ein unfassbar netter Kevin!
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