Wanderlust

Geocachen im Rombergpark

Geocachen hat sich zu einem meiner Lieblingshobbies gemausert. Es gibt nichts schöneres, als sich Gedanken über eine Route zu machen, die Caches dann zu suchen, ggf. noch Rätsel lösen und dann sich final ins Logbuch eintragen.
Bis jetzt habe ich zwar noch nicht viele Caches gehoben, aber jeder fängt bekanntlich klein an. Ich habe auch noch nicht das ganze Profiequipment wie einem GPS Gerät (derzeit nutze ich nur mein Handy), Taschenlampe (besitze ich echt keine einzige), Rätselhilfs-Apps und sonstige Hilfsmittel. Dafür habe ich Freunde, die schon länger Geocacher sind und dieses Equipment mitbringen.
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Dieses mal war ich mit einem alten Arbeitskollegen, dem Dom, im Rombergpark unterwegs. Dom ist mit seinen fast 800 gehobenen Caches für mich sowas wie ein Messias des Geocachens. Er hat ein Tempo vorgelegt, da kam ich teilweise nicht hinterher. Außerdem wurde von ihm voller Körpereinsatz bei einem Cache gefordert. Der hang nämlich etliche Meter hoch an einem Baum. Beweisfoto siehe unten!
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Am Geocachen finde ich nicht nur die Rätsel und das Suchen ganz toll, sondern auch die Tatsache, dass man seine Stadt bzw. bekannte Orte auf eine ganz andere Weise erforschen kann und immer wieder neues entdeckt. Ich dachte bis dato, dass ich jede Ecke im Rombergpark kannte, tja weit gefehlt. Ich kannte vielleicht 50% des gesamten Parks und die Ecken, die ich neu entdeckt habe, sind wunderschön. Da schlägt mein naturliebendes Herz höher.

Im Gepäck hatte ich natürlich meine Kamera und die tolle Festbrennweite, die ich mir zum Geburtstag gegönnt habe. Der Rombergpark hat so viele unterschiedliche Pflanzenarten zu bieten. Zwischendurch haben wir noch Leute getroffen, die eine ganze Eichhörnchen Armee gefüttert haben und auf der riesigen Wiese in der Mitte des Parks graste eine große Schafsherde. Die Gänse im park haben Nachwuchs bekommen und eine Gans versuchte alles im Blick zu halten, in dem sie auf einer Laterne thronte.
Erfolgreich konnten wir den Tag natürlich auch abschließen. Ganze 6 Caches wurden gehoben, einer davon war ein Multi und ich habe meinen ersten Earthcache gemacht. Hört hört! Zur Belohnung gings zu Pizza Hut eine dicke Cheesy Crust futtern. Boah war das geil!

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Zoo Dortmund

Am Sonntag nach dem Pokalfinale war ich mit Freunden im Dortmunder Zoo. Die Sonne knallte ziemlich heftig und ich bereute schnell eine schwarze lange Jeans angezogen zu haben. Manchmal ist das Wetter unberechenbar. Weils so warm war, haben viele Tiere nur in der Sonne rumgelegen und heftig gechillt. Leider hatte ich auch vergessen meinen Kameraakku aufzuladen, weswegen es nur so wenig Fotos gibt. Bei den Erdmännchen gab es sogar Nachwuchs zu bestaunen, leider konnte ich davon kein Foto machen, weil da so ne Frau bestimmt 10 Minuten die Tierchen belagert hat.

Ich finde ja, das Alpacas herrlich bescheuert aussehen. Das hab ich schon im Züricher Zoo festgestellt. Dazu wirds auch noch nen Eintrag geben. Ich hatte übrigens die ganze Zeit rumgenörgelt, dass ich n Eis haben möchte und als wir dann endlich einen Eisstand fanden, fiel mir mein gerade gekauftes Eis beim auspacken direkt auf den Boden. Also musste ich mich nochmal anstellen und mir nochmal ein Eis kaufen. Vielleicht lags am Alkohol vom Vortag oder einfach an meiner Dusseligkeit. Das Eis schmeckte trotzdem leckör!

Bonus: Ein unfassbar netter Kevin!
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Zürich – Tag 2: Pilatus

Der zweite Tag in Horgen begann ganz entspannt mit einem richtig guten Frühstück. Danach hatten wir uns vorgenommen den Pilatus in Luzern zu erkunden und zwar mittels der Pilatus Bahn, die steilste Zahnradbahn der Welt. Wir gurkten also los mit der Karre und fanden dank Navi auch die Bahnstation. Tja leider hatte die Bahn noch Winterpause, weswegen wir auch so einen guten Parkplatz bekommen haben. Egal, dann halt per Seilbahn auf den Berg. Dafür mussten wir wieder zurück fahren und irgendwann, nachdem wir schon kurz vor der Aufgabe waren, fanden wir die Seilbahnstation dann endlich.

Fix ein Ticket gezogen und mit einer dieser kleinen bezaubernden Gondeln bis zur zweiten Station gefahren. Dort oben konnten wir beobachten, wie der Nebel gerade vom Gipfel herunter kroch. Das sah ungemein gruselig aus. Um komplett bis zum Gipfel zu kommen, muss man ab Fräkmüntegg mit einer Luftseilbahn, in die deutlich mehr Leute reinpassen, fahren.

Oben angekommen, merken wir beim Besteigen des Gipfels, wie uns der Sauerstoff langsam ausgeht. Die paar Stufen machen uns echt zu schaffen, gut wir sind auch 2132 Meter über dem Meeresspiegel, da wird die Luft halt dünn. Wegen des Nebels haben wir leider fast gar keinen Ausblick, was sehr schade ist. Deswegen haben auch alle Fotos so einen unnatürlichen Grauschleier. Das was man sehen konnte, war trotzdem imposant. Das letzte mal auf einem Berg war ich glaube ich in der Kinderfreizeit mit 11 Jahren in Österreich. Damals fand ich das aber eher ziemlich scheiße, heute bin ich total fasziniert von jeglicher Natur!

Oben auf dem Pilatus gibt es die Möglichkeit durch eine in den Berg geschlagene Höhle einmal komplett um den Berg zu laufen. In der Höhle sind immer mal wieder Löcher und Aussparungen in den Wänden, dadurch bekommt man immer wieder eine andere Aussicht auf den Rest des Bergs. Leider war der Weg ca. nach der Hälfte gesperrt, denn vor uns lag einfach mal ein riesen Haufen Schnee. Also machten wir uns langsam auf den Rückweg.

Wer in Zürich oder in der Nähe ist, sollte unbedingt auf den Pilatus hoch und hat ja vielleicht etwas mehr Glück mit der Aussicht. Im Winter kann man dort sogar rodeln gehen. Rodel ist in der Schweiz aber nicht mit unserem Rodeln zu vergleichen. Herr Knsuprig hat das mal mit gemacht und hatte danach blaue Flecken am ganzen Körper und Angstschweiß in der Buchse.

Weil ich euch hier nicht mit allen Fotos bombadieren will, gibts bei Flickr noch einige Fotos vom Pilatus.

Zurück aus dem Land des Käsefondues

Grüzi miteinander! Ich bin seit gestern Abend wieder im Ländle und hatte heute schon wieder meinen ersten Arbeitstag. Es ist unfassbar, wie sehr einen 4 Tage Urlaub entspannen können. Ich konnte meine Batterien wieder aufladen und habe meinen Kopf mal so richtig schön durchpusten können.

Weg mit den schlechten Gedanken und rein mit dem warmen Glücksgefühl. Ja, ich war an diesen paar Tagen endlich wieder glücklich. Mit den Mädels in Düsseldorf konnte ich dieses Gefühl bereits einmal kurz spüren, aber die Zeit in Zürich hat mich aufgetaut! Das lag unter anderem auch an diesem tollen Käsefondue. Ganz große Liebe, Leute!

käsefondue

Ich war so froh den Knusprigen endlich wieder gesehen zu haben und mit ihm über jeden erdenklichen Scheiss zu schnacken. Die Begrüßung am Flughafen war schon Gold wert. Wir sahen uns und liefen in Zeitlupe, übertrieben gestikulierend, aufeinander zu und nahmen uns in den Arm.

In den paar Tagen hab ich mich echt in Zürich verliebt. Ich finde Dortmund ja schon recht grün, aber Zürich hat diesen Charme eines kleinen Dorfs und ist gleichzeitig so riesengroß. Den Zürichsee konnte ich übrigens direkt von meinem Zimmerchen aus sehen, herrlich so ein Ausblick.

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Die Kamera hatte ich natürlich dabei, deswegen werd ich euch in nächster Zeit mit den Fotos zuklatschen. Keine Angst ich werd es nicht übertreiben, wie so manch anderer Blogger. Ade!