Wanderlust

Hamburg, meine Perle!

Am Wochenende ging es für mich ein paar Tage nach Hamburg. Das letzte Mal war ich 2012 dort und hab nicht viel gesehen, außer die Einkaufsstraße und den Zoo. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne schöne Zoos besichtige. Und der in Hamburg ist echt schön. Bei dem kalten und winterlichen Wetter hab ich mir das bei dem jetzigen Besuch aber verkniffen.

Anreise

Los ging die Reise in Dortmund mit dem Fernbus, für mich übrigens das erste mal. Ich war gespannt, wie ich die lange Fahrt (ca. 5 1/2 Stunden) überstehen würde, aber das war echt total locker. Mit Wlan, ner Auswahl an echt guten Filmen aus dem Mediacenter und ner tollen Begleitung vergeht die Zeit im nu. Außerdem gab es alle 2 Stunden einen Zwischenstopp, so dass einem der Hinter definitiv nicht einschlafen konnte.

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Tetraeder zu Bottrop – ein Besuch in der Heimat

Bottrop – meine Heimatstadt. Hier bin ich im Stadtteil Batenbrock aufgewachsen und habe dort ganze 22 Jahre gelebt, nachdem es mich nach Dortmund zog.

Mein Freund wollte nun meine Heimatstadt kennen lernen und ich musste wirklich erstmal überlegen, weil ich Bottrop zwar mag, aber man da eigentlich keine Sehenswürdigkeiten hat, außer das Tetraeder! Also ging es eines nicht ganz so schönen Tages mit der Kamera bewaffnet in Richtung Bottrop um die Halde und dann das Tetraeder zu besteigen.
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Weil ich das Tetraeder schon immer kenne, aber die genauen Hintergründe nicht mehr zusammen bekomme, habe ch mich einfach mal bei Wikipedia bedient. Hier also ein paar Infos zur Landmarke Tetraeder:

Seit Oktober 1995 kann man auf der Halde Beckstraße in Bottrop Batenbrock die Landmarke Tetraeder nicht nur bestaunen, sondern auch begehen. Auf der Landmarke gibt es drei Aussichtsplattformen. Die erste befindet sich auf 18 Metern, die zweite auf 32 Metern und die dritte auf 38 Metern, das besteigen ist also nichts für Menschen mit Höhenangst. Zudem besteht jeder Boden aus Lochgitter und man kann so direkt in die Tiefe sehen.

Genug mit den staubigen Fakten, her mit den Bildern! Das Wetter an dem Tag war irgendwas zwischen Herbst und beginnender Winter. Es waren viele Wolken am Himmel, der Wind blies schon oben auf der Halde wie Hulle und es war dementsprechend kalt. Trotzdem konnte ich im „hellen“ noch ein paar schöne Bilder schießen.

Die Aussicht war trotz des diesigen Wetter atemberaubend. Ich konnte das Gasometer in Oberhausen sehen, die Essener City, die Schalke Arena und das Werk in Schüren, außerdem die Kreuzhalde und natürlich Bottrop von oben. Langsam wurde es dunkel und das Tetraeder erleuchtete in der Dämmerung. Auf der 1. Plattform schauten wir uns dann eine ganze Zeit noch die Stadtlichter an, bis es mir dann doch zu kalt wurde.

Es war wirklich schön, nach Jahren mal wieder das Tetraeder zu besteigen und Haldenluft zu schnuppern. Früher bin ich dort so oft mit Freunde auf dem Fahrrad hochgefahren und wir haben einfach in die Ferne geschaut und die Aussicht genossen. Bottrop hat zwar nicht viel kulturelles zu bieten, aber das Tetraeder ist einfach einsame Klasse und jeder sollte dort mal hochklettern und einen Blick auf das Ruhrgebiet von oben werfen. Außerdem isses umsonst!

Japangarten Hasselt – Belgien

Ich berichtete ja schon, dass ich im August auf dem Pukkelpop Festival mit unbekannten menschen war. Wir hatten uns dort für eine Woche ein großes Haus gemietet und natürlich auch die Stadt ein bisschen erkundet. ich hatte mir vorher natürlich auf der Tourismusseite der Stadt Informationen zu den Sehenswürdigkeiten geholt und dort herausgefunden, dass es in Hasselt den größten japanischen Garten Europas gibt.

Ich bin nicht nur ein Fan der alten japanischen Architektur, der  Kultur und dem Essen, sondern finde auch die Gartengestaltung sehr schmuck. Sobald man in einen japanisch angelegten Garten kommt, verfällt man in eine innerliche Ruhe. Man hört das Plätschern des Wasserfalls, sieht den Kois im Teich beim schwimmen zu, läuft durch meterhohe Bambuswälder und bestaunt die sorgfältig gezüchteten Bonsais. Wenn man Glück hat und zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist, kann man auch die wunderschönen Kirschblüten an den Bäumen sehen.

Im Hasselter Garten kann man eine entspannte Runde drehen und dem Alltag entfliehen. Mitten im Garten befindet sich ein Tempel, den man auch begehen kann. Außerdem wurde ein Schrein für die Opfer des Tsunami aufgebaut. Man kann auch an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen, leider war das nicht möglich als wir dort waren. Am Eingang kann man Fischfutter kaufen und an einer seichten Stelle des Teichs die Kois damit füttern. Und in diesem Teich sind gigantische Kois! So große habe ich noch nirgends gesehen.

Zürich – Tag 4: Bootsfahrt, Zoo und Altstadt

Meinen letzten Tag in Zürich verbrachte ich erneut alleine. Ich setzte mich morgens zum Frühstück an den Tisch und holte mir noch schnell die letzten Informationen aus dem Internet und machte mich dann zu Fuß auf den weg nach Horgen um von dort aus das Schiff in die Innenstadt Zürichs zu nehmen. Noch so eine tolle Sache an Zürich –  man entweder den Bus, die Bahn oder eben das Schiff als öffentliches Verkehrsmittel nehmen.  Sowas kennt man ausm Pott gar nicht. Da muss man für jedes Böötchen extra bezahlen. An dem Tag war es anfangs noch etwas frisch, aber ich setzte mich trotzdem nach vorne und sog den Fahrtwind auf. Die Fahrt von Horgen nach Zürich Innenstadt dauerte 45 Minuten, also deutlich länger als mit der Bahn, aber das war mir die Aussicht einfach wert.


Nach einem kurzen Aufenthalt in der Innenstadt machte ich mich per Tram auf den Weg zum Züricher Zoo. Ich hab einen Faible für schöne Zoos und da durfte ich mir den Züricher Zoo natürlich nicht entgehen lassen. Die Fahrt dorthin fand ich schon recht schön. Man kommt an der Uni und dem riesigen Klinikkomplex vorbei und es geht immer höher hinauf. Den letzten Weg zum Zoo muss man dann laufen und kann dabei vielen Athleten bei schweißtreibenden Übungen zugucken. Denn neben dem Zoo hat auch die FIFA ihren Sitz.

Im Züricher Zoo habe ich die schönsten Flamingos und die stolzesten Pfaun gesehen. Die Alpacas haben mich mit ihren schiefen Zähnen und komischen Gesichtsausdrücken amüsiert und die Affen haben sich sehr hingebungsvoll umeinander gekümmert. Bei den Eulen und Greifvögeln kam ich pünktlich zur Fütterungszeit und war erstaunt darüber, wie schnell eine große Maus in so nem kleinen Schnabel verschwinden kann. Im Tropenhaus entdeckte ich in einem unscheinbaren Busch ein Chameleon und von den Decken hingen unzählige Flughunde.

Der Zoo ist sehr weitläufig und wirklich schön angelegt. Die Elefanten konnte ich leider nicht sehen, da derzeit deren Teil des Zoos umgebaut wird. Zwischendurch gibt es immer mal wieder verwunschene Pfade, auf denen es Spaß macht den Zoo zu entdecken. Bei einem Preis von 26 CHF kommt man als Touri erstmal ins schlucken, aber es lohnt sich definitiv.

Nach dem Besuch im Zoo machte ich mich wieder auf den Weg in die Innenstadt. Ich hatte noch ein wenig Zeit bis mein Flug ging und so schlenderte ich erst ein wenig durch die Altstadt und kaufte mir und einigen Freunden ein paar Souvenirs in Form von Schokolade.

Der Trip nach Zürich war aller erste Sahne und ich war definitiv nicht das letzte Mal da! Ich hab noch nie so eine schöne Stadt gesehen. Mir gefällt besonders, dass man obwohl man in einer großen Stadt ist, die Nähe zur Natur einfach spüren kann!

Düsseldorf a la Pott

Es begab sich der Tag, an dem sich eine riesige Meute an Pottmenschen ins piekfeine Düsseldorf verirrte um dort mit waschechten Hamburgern den japanischen Nudelsuppen zu frönen. Klingt episch, war es auch.

Bei Dagi hatte Menschen aus Hamburg übers Wochenende ihre Zelte aufgeschlagen und denen musste der Pott so richtig schmackhaft gemacht werden. Okay Düsseldorf ist nicht mehr der Pott, aber mit gebürtigen Ruhrpottlern hat man den Flair immer in der Hosentasche! Wieso also Düsseldorf? Na da gibt es bei naniwa die wohl beste Ramen in ganz NRW!! Ich quassel hier nicht nur so rum, sondern spreche die Wahrheit! Meine Asiatischen Arbeitskollegen können das bezeugen und einer von denen besitzt nun mal japanisches Blut.

Nachdem wir uns die Bäuche so richtig voll geschlagen haben, schlenderten wir in Richtung Altstadt. Das Wetter war bombastisch, die Sonne schien und es war warm! Unser Weg führte an Sugarbird Cupcakes vorbei und ich kaufte mir einen richtig gut aussehenden Cupcake. Später beim WM Rudelgucken mit Freunden musste ich aber feststellen, das das Frosting nur aus Sahne bestand. Durchgefallen!

Wir setzten uns am Rhein auf die berühmte Treppe und schauten ein paar durchschnittlichen Breakdancern bei ihrer Show zu. Ich war ganz verzaubert von einer sehr engagierten flaschensammelnden Omi und freute mich meine leere Flasche ihr feierlich übergeben zu können. Aline massakrierte währenddessen ihren oberpornösen Maplesirup Donut und Juju schaute ihr dabei ganz verträumt zu.
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Leider musste ich die Truppe kurze Zeit später verlassen, weil ich mich mit meinen Hagenern zum WM Rudelgucken verabredet hatte. Der Tag war wirklich bombe und morgen seh ich die zwei Grazien Dagi und Aline wieder und wer hätte es gedacht: wir werden bei naniwa schnabbulieren gehen. Hach uns kann man so gut durchschauen!