Wanderlust

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Game of Thrones Exhibition – Amsterdam

Ich bin nun endlich dazu gekommen, die paar Fotos von der Game of Thrones Exhibition in Amsterdam zu sichten. Nachdem ich das Staffelfinal gesehen habe und ein Haufen Tränen gekullert sind, muss ich jetzt wirklich von der Ausstellung erzählen! Leider sind einige Fotos nix geworden, weil die Beleuchtung dort unter aller sau war und ich den Blitz nicht benutzen wollte. Generell waren die Kostüme und andere Requisiten nur von unten stark beleuchtet, weswegen unschöne Schatten entstanden sind.

Die Wahl des Hauses

Vor der Veranstaltung konnte man sich für ein Haus entscheiden und ich habe mich natürlich für das Haus Stark entschieden. Nachdem Arya mich willkommen geheißen hat, bekam ich per Mail einen Code zugesendet, mit dem ich die Ergebnisse der verschiedenen interaktiven Stationen zugesendet bekommen sollte. Leider waren diese Stationen nichts für mich.

  • Die erste Station machte aus dir einen White Walker. Klingt erstmal geil, aber eigentlich wird nur ein Foto von dir gemacht und deine Augen mit den schlechtesten Photoshop Skills blau gefärbt. Ähm ja, brauche ich nicht.
  • An Station 2 konntest du gellend schreien und so tun, als würdest du von einem Drachen mit Feuer bespuckt. Das war mir alles wirklich zu affig!
  • Die einzige Station, die mich interessierte war der Gang auf die Mauer, aber dazu komme ich später nochmal.

Vor der Ausstellung war ein kleiner Merchbereich, die Preise waren vollkommen in Ordnung, aber gekauft habe ich mir nichts. Dann ging es rein und wir dachten geil keine Schlange. Leider war die im Innenbereich und es waren schon so viele Menschen vor uns. Pünktlich um 19 Uhr wurden wir dann herein gelassen und die Meute verteilte sich relativ gut. Hätte ich nämlich nicht gedacht.

Gewänder und Kostüme

Ich beginne mal mit dem charakteristischen eines Charakters, dem Kostüm! Es wurden die verschiedensten Kostüme und Gewänder ausgestellt. Die Lederrüstungen der männlichen Charaktere fand ich sehr schön, wobei mich natürlich viel eher die wunderschönen Kleider der Damen interessiert haben.
Ich finde gerade die Kleider von Khalessi und ihrer Dienerin bzw. Dolmetscherin Missandei nicht nur farblich, sondern auch vom Schnitt wunderschön. Bei einigen der Roben hat man gesehen, dass diese wirklich im Matsch getragen wurden, denn sie hatten richtig dicke Ränder an den Enden. Die Kostüme haben mir mitunter am besten gefallen an der Game of Thrones Exhibition. Das schönste Kleid seht ihr auf dem letzten Bild und gehört Sansa. Es passt perfekt zu ihrer Persönlichkeit mit den schwarzen Rabenfedern, die im Licht geheimnisvoll funkeln.


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Waffen aller Art

Eine Game of Thrones Exhibition kommt natürlich nicht ohne die vielen Waffen aus. Denn ohne Waffen fliest bekanntlich kein Blut und was wären unsere liebsten Charaktere ohne ihre massiven Schwerter? Neben Schwertern gab es natürlich auch Bögen, Armbrüste und auch ein Arakh. Von nahem sah Jon Snows Schwert Langklaue gar nicht so geil aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Der Kopf des Schattenwolfs war ein bisschen aus der Form geraten und erinnerte mich an nichts gefährliches, sondern etwas lustiges. Trotzdem konnte man gerade an den Halftern(?) erkennen, wie detailliert die Requisiten hergestellt werden.

andere Requisiten

Kommen wir zum letzten Teil, den anderen Requisiten, die in der Game of Thrones Exhibition noch ausgestellt wurden. Die Krone von Joffrey Baratheon ist ein echtes Schmuckstück, ich könnte sie mir stundenlang angucken. Der oben eingefasste Stein passt perfekt zu dem gelben Gold und die Hörner des Hirsches sind deutlich zu erkennen. Wer die aktuelle Staffeln schon gesehen hat, wird die goldene Maske direkt erkennen, die fand ich sehr gruselig. Außerdem wurden die drei Dracheneier ausgestellt, die leider echt nach Spielzeug aussahen.

 

Krone


Dracheneier

 

Der White Walker

Die einzige komplette Figur in der Ausstellung war dieser White Walker mit den ausgestreckten Armen. Die Geste habe ich erst in der vorletzten Folge der 5. Staffel verstanden. Der White Walker erinnerte mich ein bisschen an eine Wachsfigur bei Madame Tussaud, sehr detailreich gearbeitet. Ich könnte schwören, ich hab ne Gänsehaut bekommen, als ich da so vor ihm stand.

White Walker
White Walker
White Walker

Climbing the Wall

Zum Abschluss möchte ich natürlich von dem Gang auf die Mauer erzählen. Ich wusste vorher schon, dass es so eine Station geben wird und wir hatten richtig Glück, noch einen Platz in der Schlange zu bekommen. Nach uns wurde nämlich abgesperrt.

Man wurde in eine der Gondeln gestellt, mit der man auf die Mauer hochfahren kann und bekam auf Augen und Ohren Oculus Rift gesetzt. Dann ging die Fahrt auch schon los. Ich konnte mich nach allen Seiten umschauen und merkte sehr schnell, dass meine Augen meinem Gehirn einen Streich spielten, denn ich bekam wirklich wackelige Beine. Die Mauer ist verdammt hoch!, das weiß ich jetzt auch!

Oben angekommen, wird man zunächst umgedreht um dann über die Mauer zu rennen. Mein Herz pochte so wild und ich hab kurz laut gestöhnt, weil ich das alles nicht fassen konnte. An der äußeren Kante stehend, wurde ich dann mit Feuer beschossen und fiel kopfüber die Mauer herunter.

Das war der Wahnsinn! Es war bisher meine erste Begegnung mit Oculus Rift, aber meine Fresse war das geil. Mein Herz pumpte nachdem ich aus der Gondel kam bestimmt noch 10 Minuten lang ziemlich heftig und ich bekam das grinsen nicht aus dem Gesicht. Allein deswegen hat sich die Game of Thrones Exhibition für mich gelohnt.

Bonus

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ICH HAB AUF DEM MOTHERF**KING EISERNEN THRON GESESSEN!!

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Fahrradtour zur Halde Hoheward

Wenn ich eins am Ruhrgebiet liebe, dann sind das die unzähligen Halden. Meine Lieblingshalde habe ich euch ja schon vorgestellt, jetzt gehts weiter mit der Halde Hoheward in Herten (an der Grenze zu Gelsenkirchen).

Am letzten Freitag im April war das Wetter unbeschreiblich schön und ich hab mir einfach mal spontan Urlaub genommen um etwas ganz tolles zu unternehmen. Ich hatte zu meinem Geburtstag das alte Fahrrad meiner Mutter geschenkt bekommen und das wollte ich genau an diesem Freitag in Bottrop abholen. Und was macht man bekanntlich mit einem Fahrrad am besten? Genau, ne Fahrradtour von Bottrop über Gelsenkirchen nach Herten zur Halde Hoheward. Entlang am Rhein Herne Kanal und über faszinierende Brücken.

Aber bevor ich mit der Halde Hoheward beginne, muss ich erstmal von der Zeche Ewald erzählen. Wieso? Na weil die am Fuße der Halde steht und wir genau dort unseren Aufstieg begonnen. Zuerst gab es aber im Cafe Ewald ein leckeres Pilsken. Dort gibt es übrigens auch atomisiert große Stücke Kuchen, die auch noch übertrieben lecker sind! Aber ich schweife ab.


Da am Fuße der Halde stehen also ganz majestätisch die Überreste der Zeche Ewald. Die Schachttürme haben heute noch ein herrliches grün-blau und laden wirklich dazu ein die Kamera zu zücken.
Direkt hinter dem Zechengelände steigt eine Treppe die Halde hinauf, von der aus man nochmal einen wirklich tollen Blick auf die Zeche Ewald hat. Auf dieser Seite gibt es eine Balkonpromenade, die direkt an der Himmelsstiege liegt. Das Teil heißt glaube ich Himmelsstiege, weil sie so fucking steil und schwer begehbar ist. Aber Hell yeah, hat man von da schon ne geile Aussicht!
Zeche Ewald


Nach einer kurzen Verschnaufpause gehen wir also die Himmelsstiege of death weiter hoch und gelangen irgendwann nach gefühlten 100 Höhenmetern am Ende an. Wir dachten, dass wir nun am Ziel wären, aber das Horizontobservatorium war noch weit entfernt. Wir gehen weiter über eine Landschaft, die mich wirklich an die Mondoberfläche erinnert und kommen bald auf eine asphaltierte Straße. Ich habe einen kurzen WTF Moment und scherze, dass wir das nächste mal mit dem Auto bis oben fahren.
Horizontobservatorium
Ich bin kurz davor aufzugeben, weil mein Körper von der Fahrradtour geschunden ist und meine Beine nicht mehr wollen. Wir kämpfen uns mit den letzten Kräften dann doch noch bis zum Observatorium hoch um dann genervt festzustellen, dass das Horizontobservatorium abgesperrt ist. Ich war so enttäuscht.


Horizontobservatorium
Aber dann wird es langsam dunkler und ich bekomme einen fast Sonnenuntergangs-Halden-Porno-Blick geschenkt, der mich fast zu Tränchen rührt. Wegen solchen schönen Momenten gehe ich gerne unter Qualen auf eine Halde und erkenne die Schönheit des Lebens. Etwas geschwollen ausgedrückt, aber mich macht sowas unendlich glücklich.
sonnenuntergang
Kurz vorm Abstieg erblicke ich dann noch den Mond neben dem Horizontobservatorium und drücke auf den Auslöser. Der Moment ist irgendwie was ganz besonderes und ich schnappe mir meinen Freund, umarme ihn und genieße den Augenblick.

Die Halde Hoheward ist wirklich riesig, nicht nur in der Höhe, sondern auch im Umfang. Wir haben es leider nicht mehr zum Obelisken geschafft und die Drachenbrücke konnten wir auch nicht begutachten. Das war definitiv nicht mein letztes Mal auf der Halde.

fraeulein_kimchi

Street Food Festival Dortmund

Vor kurzem fand in Dortmund zum ersten mal das Street Food Festival in der Depothek statt. Street Food Festival das heißt unzählige kleine Essensstände oder sogenannte Foodtrucks, mit außergewöhnlichen und fast schon exotischen Gerichten.

Beim Street Food Festival geht es um die Vielfalt des Essens aus verschiedenen Gebieten der Welt. In Dortmund waren viele Nationen vertreten, von afrikanischen, über koreanischen, bis zu kanadischen Spezialitäten war alles dabei. Ich hatte zu wenig Magen für zu viele Leckereien! (mehr …)

Lieblingshalde

Wenn man im Pott geboren ist und dort aufwächst, dann kennt man Halden wie seine Westentasche. Allein in Bottrop gibt es so viele Halden, dass ich die vielleicht zählen könnte, aber die Namen nicht alle auf die Kette bekomme. Die berühmteste ist sicher die Halde Beckstraße mit dem Tetraeder oben drauf. Es gibt aber auch noch die Halde Haniel, oder Kreuzhalde, wie ich sie nenne. Die ist so berühmt, da war sogar schon der Papst Johannes Paul II. drauf und hat sich das Kreuz mal von näherem angeguckt. (mehr …)