Knipserei

Parkleuchten Gruga

Mitte Februar traf ich mich mit meiner Mutter und meinem Bruder an der Gruga in Essen um uns das Parkleuchten anzusehen. Bewaffnet mit Kamera und Stativ gurkten mein Bruder und ich durch die Gruga und verloren schon nach kurzer Zeit unsere Mutter. Weil wir aber nicht blöd waren, statteten wir sie mit nem Handy aus und fanden sie deshalb nachher wieder.
Ich war jetzt schon zum zweiten mal beim Parkleuchten und fand es auch dieses mal ganz toll umgesetzt. Aber genug gefaselt, jetzt gibts ein paar Fotos.
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liebesleben

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War von euch jemand auch beim Parkleuchten und wenn ja wie fandet ihr es?

Der Rombergpark zu Dortmund

Manchmal hat man einfach Bock raus in die Natur zu gehen und alles kaputt zu knipsen mit seiner Kamera. Wenn man dann noch einen Menschen hat, der einen begleitet und man selber nicht mehr so komisch von den Menschen beim fotografieren angeguckt wird, macht es gleich doppelt so viel Spaß wie sonst.

Oft komm ich mir ein bisschen deplatziert vor, wenn ich so ganz alleine mit der Kamera unterwegs bin und mich für eine bessere Perspektive auf den Boden hocke. Die Leute bleiben dann stehen, glotzen einen an und schütteln den Kopf. Die erste halbe Stunde ist mir meistens noch etwas mulmig, aber dann werd ich eins mit der Linse und es stört mich nicht mehr.

Ich hatte mal wieder den Jakub im Schlepptau und diesmal hatten wir uns den Rombergpark in Dortmund vorgenommen. Obwohl sich die Tage davor immer öfter der Frühlng zeigte, war dieser Tag eher winterlich und so kamen nicht ganz so töfte Aufnahmen dabei rum. Aber hört hört: ich habe die erste Biene dieses Jahres gesehen. Und das war vielleicht ein klopper. Die war so flink, dass ich kein scharfes Bild von ihr machen konnte. Diese Hippe!

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Am großen Teich haben wir sogar eine kleine Wildgänsefamilie entdeckt. Die kleinen Schnattertierchen sind herzallerliebst!
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Am Ende unserer Runde fanden wir dann noch diese töfte Liebesbank. Zu der Zeit war es schon richtig dunkel und ohne Blitz ging nichts mehr.
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Der Rombergpark ist einer meiner liebsten Parks in Dortmund. Wenn man fernab des Hauptweges geht, entdeckt man grad im Frühling und Sommer wunderschöne Blumen und mit Liebe angelegte Kräuterbeete. Auf dem hauptweg wird man jedoch gerade wenn es wärmer wird von Horden von Joggern, Nordic Walkern und Fahrradfahrern kaputt getreten/fahren.

Winterleuchten 2013

Im Winter findet jedes Jahr aufs neue das Winterleuchten statt, dabei wird ein Teil des Westfalenparks mit Leuchtskulpturen und Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Obwohl ich nun schon viele Jahre in Dortmund wohne, bin ich da nie hin gegangen. Wieso, kann ich eigentlich gar nicht so wirklich beantworten. Lust drauf hatte ich immer, aber habs dann trotzdem immer verpasst. Dabei geht das Winterleuchten über mehrere Wochen.
Dieses Jahr hatte ich mir aber vorgenommen hinzugehen, allein um meine neue Kamera auszuprobieren. Über Weihnachten und Neujahr haben sich zwar ein paar Möglichkeiten ergeben, aber in der Dunkelheit hatte ich noch nie fotografiert. Außerdem findet am Ende jedes Winterleuchtens ein tolles Feuerwerk statt.
Mein Partner in Crime dieses Mal war der liebe Jakub. Wir trafen uns früh, aber einen tollen Platz haben wir trotzdem nicht gefunden. Deswegen habe ich auf den meisten Fotos nur Himmel, kein Feuerwerk, dafür aber Menschenköpfe drauf. Naja, beim nächsten Mal weiß ich es besser!

Mein erstes mal Feuerwerk fotografieren ist wegen den erschwerten Bedingungen und meines Noobwissens (ja ich bin halt Anfänger) gründlich in die Hose gegangen. Das einzige einigermaßen schöne Foto ist dieses hier. Leider ist es ziemlich unscharf, aber dadurch hat das Feuerwerk was dynamisches.
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Als das Feuerwerk vorbei war, haben wir den Park unsicher gemacht und einige interessante und unsinnige Skulpturen gefunden. Ich hab nicht alle auf Foto gebannt, aber diesen Gieskannenbaum fand ich wirklich grandios!
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Am Ende probierte ich dann noch mit dem letzten Rest meines Akkus ne Langzeitbelichtung von der B1 zu machen. Perfekt ist auch was anderes, aber ich hab mich gefreut wie ne Schneekönigin, weil ich sowas endlich mal selber hin bekommen habe und nun wieder etwas schlauer bin.
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Ein Friedhof muss nicht immer trist sein

An einem Samstag Nachmittag schnappte ich mir meine Kamera und wollte endlich mal meine neue Nachbarschaft erkunden. Den ganzen morgen über war es bewölkt und ich hatte schon richtig schlechte Laune, weil ich endlich mal wieder mit der Kamera raus wollte. Aber der Wettergott war dann doch noch gnädig mit mir und so ging ich einfach los.
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Mein Weg führt mich zum Hauptfriedhof, der ist nämlich nur 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt. Die Friedhöfe in meiner Heimatstadt habe ich nur als dunkle schaurige Orte in Erinnerung, aber in Dortmund sind die meisten Friedhöfe wie Parkanlagen gestaltet und man darf dort joggen und mit seinen Hunden Gassi gehen. Das nimmt den Friedhöfen dieses unheimliche und macht sie zu unfassbar tollen Schauplätzen.
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Die vermosten, verwinkelten Wege und die teilweise überwucherten, alten Grabsteine übermitteln eine ganz besondere Stimmung. Das Areal des Friedhofs ist zweimal so groß wie der Westfalenpark und dadurch unglaublich weitläufig. Es gibt alte Kriegsgräber, einen jüdischen, muslimischen und russischen Friedhofsteil.
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Weil ich meinen Blog jetzt nicht vollbomben will mit Fotos, könnt ihr den Rest der Fotos auf meinem Flickr Account ansehen. Das war nun also mein erster Besuch auf dem Hauptfriedhof und ich hab mich verliebt in diesen Teil der Stadt.

Dortmund durch die Kameralinse

Gestern bin ich mal aus meiner Comfortzone ausgebrochen und habe mich mit einem wildfremden Herren zum Knipsen getroffen. Ja, ohne Scheiß. Facebookgruppen helfen da ungemein.
Startpunkt war die Reinoldikirche. Wir trafen uns um 18 Uhr, es dämmerte schon. Planlos gingen wir erstmal zum Stadtgarten. Als wir ankamen hatte die blaue Stunde schon geläutet und jetzt verstehe ich endlich diese Geilheit aller Fotografen auf diesen einen perfekten Moment. Ich glaube so schön sah das Rathaus von Dortmund noch nie aus. Perfektes Licht, einfach eine schöne Stimmung.
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Weiter trieb es uns dann aufs Parkdeck 3 der Thier-Galerie. Ich wollte das Dortmunder U in Szene setzen, war aber leider zu klein, oder eher die Parkdeckbegrenzung zu hoch. Der fremde Herr war sportlich gut dabei und kraxelte einfach mal auf die Treppenhäuser und hatte von da eine, mich fast zu Tränen rührende, wundervolle Aussicht. Ich begnügte mich währenddessen auf dem Parkdeck mit den parkenden Autos.
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Auch eine Thier-Galerie macht irgendwann zu und so spazierten wir weiter planlos umher und fanden uns auf dem Westenhellweg wieder. Fasziniert von dieser einen Passage zwischen Promod und Douglas blieben wir wie angewurzelt stehen und knipsten uns die Finger wund. Dort entstand auch das, für mich, schönste Foto an diesem Abend:
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Nach ca. 2 Stunden ging uns nicht nur das Licht, sondern auch die Körperwärme aus und so verabschiedeten wir uns. Auf dem Heimweg überquerte ich die B1 und schoss dabei noch dieses Foto.
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Fazit des Abends: Öfter mal die Comfortzone verlassen und dich mit fremden Menschen treffen, die deine Leidenschaft teilen. Fotografieren zu zweit macht viel mehr Spaß und man traut sich Dinge, die man alleine nie machen würde!