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Lange nicht gelesen!

Ja leck mich am Arsch, ich hab seit dem Beitrag zur Alpaka Wanderung im Juli keinen neuen Inhalt in diesem Blog produziert. Und dafür gibt es zig Gründe, die ich aber nicht alle aufführen möchte. Der größte Grund dürfte wohl mein Reallife, von einigen auch Leben 1.0 bezeichnet, sein.
Es ist mal wieder viel passiert in meinem Leben, viele Tiefs aber umso mehr Hochs. Zumindest kann ich das jetzt sagen, denn mit ein bisschen Abstand betrachtet, bin ich froh darüber, wie einige erst schmerzhafte oder niederschmetternde Ereignisse im Grunde doch positiv ausgegangen sind.


Eins dieser Ereignisse ist sicher, dass ich nicht mehr alleine bin, sondern einen wirklich großartigen jungen Mann kennengelernt habe und zwar in diesem „Leben 1.0“. Wieso ich das hervorhebe? Nun ich hatte dieses Jahr bei Instagram in den Stories mal gefragt, wo man heutzutage noch neue Menschen für Beziehungen, Freundschaften etc. kennenlernt und die meisten haben schlichtweg Social Media angegeben. Ich finde das selber auch absolut nicht schlecht jemanden neues über Social Media bzw. Datingplattformen kennenzulernen, aber mir fehlen da einfach diese letzten 10 % um eine Person richtig einschätzen zu können. Deswegen war ich überrascht, als plötzlich dieser Herr in mein Leben getreten ist und ich dann einfach den ersten Schritt gemacht habe um diese Chance nicht versieben zu lassen.
Dazu muss ich sagen, dass wir keinen glücklichen Start hatten und es zwischendurch echt ziemlich viel Herzschmerz und Tränen gab, aber gerade dieses Tief hat mir, und ich glaube ihm auch, gezeigt, dass wir uns sehr wichtig sind und einander brauchen.


Einen weiteren Punkt, den ich ansprechen möchte, ist mein schier unglaubliches Pech im Bezug auf Mietwohnungen in diesem Jahr 2017! Ich habe nämlich in diesem Jahr schon 2 Umzüge hinter mir, einer eher ungewollt, aber dazu komme ich später.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich die Misere mit meiner eigentlichen „Traumwohnung“ in Duisburg hier schon mal angerissen habe, aber wer mir auf meinen Social Media Kanälen folgt, wird es sicher mitbekommen habe. Eigentlich wollte ich Anfang April in eine kernsanierte Wohnung in Duisburg Ruhrort einziehen, uneigentlich bekam ich 4 Tage vor dem eigentlichen Umzug eine, um es mit den Worten meiner Mutter auszudrücken, „Ruine“ und nicht eine schöne, neue Wohnung zu sehen. Die Kurzfassung: Ich konnte nicht einziehen, musste trotzdem eine Umzugsfirma bezahlen, die Vermieter haben sich unmöglich verhalten und ich musste innerhalb kürzester Zeit eine neue Wohnung finden. Das ganze Kapitel ist noch nicht abgeschlossen, sondern geht nun vor Gericht, weil die Vermieter davon überzeugt sind, dass ich hätte einziehen können.


Jedenfalls resultierte daraus eine erneute Wohnungssuche unter erschwerten Bedingungen und eine kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehende Kaddi! Durch die Hilfe von vielen lieben Menschen habe ich wirklich rasant eine neue Wohnung gefunden, die wirklich traumhaft erschien: hohe Decken, Ende des Jahres kernsaniert, neue Elektrik, Heizungsanlage und Badezimmer. Klingt doch alles wirklich ganz wunderbar oder? Leider kennt man bei einer Besichtigung die Nachbarn noch nicht und was soll ich sagen, ich habe selten solche lauten und ignoranten Nachbarn erlebt, wie in diesem Haus. Ich wurde täglich von mehreren Seiten mit lauter Musik beschallt und auch wenn ich mich beschwert habe, ging es am nächsten Tag wieder los. Es wurde nachts die Waschmaschine im Schleudergang angemacht und morgens um 6 Uhr fröhlich gesaugt. Ein Anruf beim Vermieter brachte ebenfalls nichts, der hat sich schlichtweg nicht dafür interessiert. Ich kam mir langsam verarscht und reichlich hilflos vor. Mir kamen Gedanken in den Kopf wie „Du kannst nicht schon wieder umziehen, wie kommt das denn rüber“ und „Selbst wenn du umziehst, wie willst du das bezahlen?“ oder „Stell dich nicht so an, es könnte schlimmer sein!“. Aber der ständige Lärm hat mich so sehr gestresst, dass ich immer wieder aus meiner Wohnung geflohen bin. Sobald die Musik wieder anging habe ich meine Sachen gepackt und bin raus spazieren gegangen oder habe bei meinem Freund übernachtet. Dieser, sowie andere Freunde, haben mir dann den Anstoß dazu gegeben, doch den Umzug zu planen, auch wenn ich dafür kein Geld habe.

Den Entschluss, ein weiteres mal umzuziehen war absolut richtig! Ich sitze nämlich gerade in meiner neuen Wohnung in Essen auf der Couch und tippe in aller Seelenruhe diesen Beitrag. Ohne laute Musik, polternde Waschmaschinen oder röhrende Staubsauger anderer Nachbarn. Und wisst ihr was? Das fühlt sich so unglaublich GUT an! Ich bin wieder gerne zuhause und das ist mir so viel wichtiger, als ein bisschen Patte auf der Bank!

Ich denke fürs erste sollte dieses kleine Update reichen. Ich möchte nun wieder regelmäßiger bloggen und habe auch schon einige Entwürfe erstellt. Die Fotografie ist nämlich durch den ganzen Stress in den Hintergrund gerückt und das schmerzt meiner Seele und meinem Herzen sehr! In den letzten Wochen bin ich aber immer öfter wieder raus mit der Kamera und habe den Herbst bildlich eingefangen. Also macht euch gefasst auf Herbstbilder!

Bis dahin erstmal Tschüssikowski

Wittringen im Herbst

 

Freitagabend und ich sitze crumpy auf der Couch und trinke n Bierchen. Da kommt mir ein Gedanke: Du kannst doch mal wieder in deinen Entwürfen auf dem Blog schauen und endlich mal einen online stellen. Und weil mich gerade sonst nichts erheitern kann, müsst ihr jetzt dran glauben!

Die Fotos stammen von November 2015, sind aber was die Jahreszeit angeht top aktuell! Ich will euch ja jetzt nicht total verwirren, in dem ich Schneefotos oder welche ausm Sommerurlaub zeige. Damals hatte ich einen Kopf voller Gedanken und musste einfach raus. Den Kopf wieder frei kriegen und das geht am besten, wenn ich mir die Kamera schnappe und einfach losfahre. Manchmal mit Ziel, manchmal ohne. An diesem Tag sollten es nur 5 Minuten Fahrzeit werden, denn ich bog von der A2 einfach in Gladbeck ab und ging mal wieder in Wittringen spazieren.


DSC_0014Früher als Kind oder auch schon Jugendlicher bin ich sehr oft mit meiner Familie, oder ganz alleine nur mit Familienhund Nicki in Wittringen spazieren gegangen. Aber nicht den Weg am Wasserschloss entlang, sondern am Ehrenmal etwas weiter hinten in den Wäldern. Hier bin ich auch sehr oft mit einem meiner Exfreunde spazieren gegangen und ich gestehe, habe auch hier im Grunde die Beziehung beendet. Dieser Gedanke kam mir aber erst wieder, als ich mir die Bilder jetzt angesehen habe.
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Die Natur hier hat etwas sehr eigensinniges an sich. Alles wirkt so wild und chaotisch. Aber genau solche Parks und Wälder mag ich besonders gerne. Ich habe einfach etwas übrig für kleine Pfade und unansehnliche Tümpel, die am besten komplett mit Entengrütze überzogen sind. An wildem Gestrüpp und riesige Bäume mit dicken Stämmen könnte ich mich nie satt sehen.
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DSC_0034Gerade im Herbst zeigt sich Wittringen in seinem schönsten Kleid. Die Blätter an den Bäumen beginnen sich kunterbunt zu färben und hinterlassen auf den Wegen ein Meer aus Farben. Der Teich wirkt ein wenig stiller, weil die Enten sich lieber zusammen kuscheln, als herum zu schwimmen. In der Luft hängt der Geruch von nassem Laub und dem Morgennebel. Ihr merkt schon, ich bin ein richtiger Herbst Fan!

Wenn ich jetzt nicht euch angefixt habe, mal in Wittringen spazieren zu gehen, dann hab ich das gerade selber bei mir erledigt. Sobald ich Zeit habe, werde ich mir meine Kamera schnappen und den Herbst auch dieses Jahr festhalten.

Glück auf Küwee – der Wein für den Pott

Ich weiß nicht ob ihr es wusstet, aber ich bin der absolute Wein Noob! Aber als wir Blogowskis von den Jungs (und Mädels) von Weine vor Freude zum Wein Tasting des neuen Ruhrpottweins Glück auf Küwee eingeladen wurden, hab ich die Chance ergriffen um Wein besser kennen zu lernen!

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Und was soll ich sagen? Stefan, Oliver und Nadine haben mir das Thema Wein auf so eine sympathische und frische Art und Weise rüber gebracht, dass ich beim nächsten Einkauf, wohl auch mal am Weinregal schnuppern werde. Missionierung erfolgreich würd ich sagen! Ich bin übrigens der festen Überzeugung dass Stefan und Oliver die lässigsten Winzer in ganz Deutschland sind!

Aber jetzt kommen wir mal zu den wichtigen dingen, dem Wein. Weine vor Freude bietet mit Glück auf Küwee neben einem Secco, einen Weißwein, Rose und Rotwein an. Alle Weinsorten werden von Winzern in der Pfalz angebaut und von Hand gepflückt. Das ist daher sehr wichtig, weil so fehlerhafte bzw. verschimmelte Trauben direkt aussortiert werden und später der Wein nicht unnötig durch Chemikalien vermischt werden muss. Eine Maschine sieht nämlich so etwas nicht!

Wir Mädels haben uns fröhlich durch die einzelnen Glück auf Küwee Sorten probiert und je später der Abend wurde, desto lustiger wurden wir natürlich auch. Mein Favorit ist übrigens der Weißwein. Beim ersten probieren musste ich sofort an das Gefühl, dass man beim trinken eines kühlen Radler habt, denken. Also perfekt für mich! Der Secco war richtig schön blubberig und spritzig, der Rose war schon vollmundiger als der Weißwein, aber auch nicht übel. Nur der Rotwein ist als Anfänger glaube ich nicht die richtige Wahl.

2016-05-13-20.05Jetzt kommt bei euch bestimmt die Frage auf: Was zum Teufel ist ein Küwee? Ha, das dachte ich mir auch vor dem Treffen. Also Küwee ist eingeruhrpottet und heißt auf französisch eigentlich Cuvée, was eigentlich nur heißt, dass der Wein aus verschiedenen Rebsorten besteht. Mit Panschen hat das aber nichts zu tun, sondern man ändert so den Charakter des Weins. Also, wieder was gelernt. Und ich finde es richtig geil, dass Stefan und Oliver nicht den französischen Begriff genommen haben. Das wäre dann nämlich sicher ein Pott Wein!
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Wer jetzt Bock auf Wein bekommen hat, der kann dieses Wochenende in Bochum zum Weinfest der Jungs von Weine vor Freude gehen. Da kann man sich durch die unterschiedlichsten Weine probieren und vielleicht auch einen Glück auf Küwee kaufen?

Was bisher geschah…

Jungens und Mädels, ich bin wieder im World Wide Web vertreten!

Durch einen wirklich dummen Zufall aka ich habe vergessen zu wann ich bei Unitymedia gekündigt habe, hatte ich jetzt geschlagene 2 Wochen lang kein Internet! Aber heute kam der rettende Techniker vorbei und bescherte mir feinstes Netz!

In den zwei Wochen habe ich gemerkt, wie abhängig man doch vom Internet ist. Gut, ich hab es auch geschafft 2 Bücher zu lesen und zu merken, wie kacke doch das TV Programm ist, aber trotzdem hab ich dieses schnell mal eben was nachgucken extremst vermisst.

Aber weiter im Thema. Ich hab nämlich so viel zu erzählen. Bei mir hat sich einiges geändert. Mitte Februar trudelte bei mir die Kündigung meines Arbeitsvertrags ein und ich musste mir einen Anwalt suchen und hatte dadurch noch mehr Stress, als ich so schon hatte. Aber nach dem ersten Schreck, konnte ich direkt frohen Mutes in meine Zukunft blicken, denn ich habe relativ schnell einen neuen Arbeitsplatz gefunden und werde ab April nun im Duisburger Innenhafen bei einer kleineren Firma arbeiten. ich hab da so richtig Bock drauf und freue mich total. Denn zuletzt hat mich meine nun Ex-Arbeit jegliche Nerven gekostet und hat mich mental so runter gezogen, dass es mir wirklich schlecht ging.

Zu einem neuen Lebensabschnitt gehört natürlich auch n bisschen was neues im Gesicht. Zuerst gabs ne neue Brille und die zu finden war eine einzige Qual. Ich habe wirklich 2 Monate gebraucht und sie schlussendlich ganz spontan auf dem Kopf gesetzt und direkt verliebt. Außerdem war ich diese Woche beim Friseur und hab mir eine ganz neue Haarfarbe gegönnt. Auf die Frage der Friseurin, ob es ruhig knallen kann, sagte ich ja und das ist das Ergebnis:

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Ansonsten habe ich Snapchat für mich entdeckt und bin da ab sofort wieder regelmäßig unterwegs. Ihr könnt mich entweder über diesen Link oder folgenden Snapcode adden:

Seid ihr auch bei Snapchat und könnt mir ein paar tolle Snapper empfehlen? Und wenn ihr noch nicht da seid, sofort n Account machen und sich über die tollsten Menschen der Welt freuen und beömmeln.

Neustart – mit neuem Layout und analoger Fotoliebe

Ich melde mich zurück aus meinem Winterschlafkokon und hab direkt mal was neues mitgebracht.

Und zwar musste einfach ein neues Layout her, ich hab mich nicht nur an dem alten satt gesehen, sondern nach so langer Blogabstinenz muss man ja mit nem Paukenschlag zurück kommen. Und was passt da besser, als n neues Layout. So jetzt wurde hier praktisch schon direkt Frühjahrsputz gemacht. Ich wollt gar nicht wissen, wie viele Stunden ich daran jetzt gesessen habe. Mir gefällts, wenn euch noch was auffällt, dann schreibts mir einfach als Kommentar.

So Neuheit No. 2 wäre die fast in Vergessenheit geratene analoge Spiegelreflex von meinem Vater. Über die Feiertage hab ich nämlich an damals zurück gedacht, als mein Vater immer durch den garten gerobbt ist, immer mit der Kamera in der Hand. Ja und als ich dann so ca in der 7. Klasse war, durfte ich die heilige Kamera für eine Foto AG in der Schule benutzen. Ich war der King mit dem Ding, dass alle Fotos unscharf waren, lassen wir jetzt mal dahin gestellt.

Jedenfalls wurde die Kamera, es handelt sich um eine Minolta X500, von mir aus dem staubigen Keller gerettet und mit Herzenswärme empfangen. Ich hab mir bei der Kamera die komplette Bedienungsanleitung durchgelesen, weil ich nichts kaputt machen wollte. Das Einlegen des ersten Films war auch gleichzusetzen mit ner Geburt, bloß nichts abbrechen oder auf dem Film Fingerabdrücke hinterlassen.

Anfang der Woche habe ich dann den ersten belichteten Film aus der Drogerie abgeholt und bin echt froh darüber, dass die Kamera noch funktioniert. Das wusste nämlich keiner so genau. Diesmal sind nicht so viele Fotos unscharf und ich bin n bisschen stolz auf mich. Manuelles Fokussieren an der analogen Kamera ist nochmal was ganz anderes als an der Digitalen.

Weil ich keinen Scanner habe, habe ich einige Fotos bisher nur abfotografiert. Ich präsentiere – mein Gesicht:

analog1
analog2

Ja diese pseudo seht-meine-kamera-an-Fotos mussten sein.