Zeche Zollverein – Industriekultur meets Welterbe

Endlich mal wieder Zeche aufm Blog! Ich bin ja auf der stetigen Mission, meinem Freund Daniel die Industriekultur des Ruhrgebiets näher zu bringen. Angefangen haben wir damit im Oktober 2014 und schon Anfang letzten Jahres stand die Zeche Zollverein in Essen aufm Plan und erst heute merke ich, dass ich euch die Fotos von „damals“ noch gar nicht gezeigt habe. Dabei ist Zollverein eine der schönsten Zechen wo gibt und nicht umsonst seit 2001 UNESCO Welterbe.

Zeche Zollverein

Die Zeche Zollverein war eins der größten Steinkohlekraftwerke und von 1851 bis 1986 in Betrieb. Als Markenzeichen der Zeche gelten heute der Doppelbock- Förderturm und die neusachlichen Stahlfachwerk Gebäude. Auf Zollverein schlägt jedes Zechen-Fetisch-Herz höher, ja und ich zähl mich dazu! Auf dem Geländer der Zeche und der angrenzenden Kokerei kann man sich gar nicht satt sehen, so viel schönes gibt es hier zu sehen.

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Ruhr Museum

Wer Bock auf noch n bisschen mehr Kultur und Geschichte der Zeche Zollverein hat, der kann sich im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche das Ruhr Museum ansehen. Hier gibt es nämlich seit der Eröffnung eine Dauerausstellung zu Zollverein.

2006 wurde der Eingang übrigens neu gestaltet und die charakteristische 55 m lange und 24 m hohe orange beleuchtete Rolltreppe installiert. Diese orange beleuchteten Treppen gibts nämlich auch im Museum und sind ne echte Augenweide.

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Eislaufbahn

Im Winter kann man übrigens auf Zollverein sogar Schlittschuh laufen und zwar mitten durch die Kokerei,  entlang der Koksöfen und Schornsteine! Das könnte alles so schön sein, aber leider ist es wirklich immer so extrem voll. Dafür ist zu der Zeit die ganze Kokerei in verschiedenste Lichter getaucht, was dann doch einiges wieder wett macht.

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An alle Zechen Verrückten da draußen: Die Zeche und Kokerei Zollverein lohnt sich und ich kann euch eine Führung durch die Kokerei nur empfehlen. Für Fotointeressierte gibt es sogar extra Führungen.

Den kleinen, architektonischen Bruder gibts übrigens in Gelsenkirchen im Nordsternpark zu begutachten. Gleiches neusachlichen Stahlfachwerk, nur alles n bisschen kleiner.

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