Neustart – mit neuem Layout und analoger Fotoliebe

Ich melde mich zurück aus meinem Winterschlafkokon und hab direkt mal was neues mitgebracht.

Und zwar musste einfach ein neues Layout her, ich hab mich nicht nur an dem alten satt gesehen, sondern nach so langer Blogabstinenz muss man ja mit nem Paukenschlag zurück kommen. Und was passt da besser, als n neues Layout. So jetzt wurde hier praktisch schon direkt Frühjahrsputz gemacht. Ich wollt gar nicht wissen, wie viele Stunden ich daran jetzt gesessen habe. Mir gefällts, wenn euch noch was auffällt, dann schreibts mir einfach als Kommentar.

So Neuheit No. 2 wäre die fast in Vergessenheit geratene analoge Spiegelreflex von meinem Vater. Über die Feiertage hab ich nämlich an damals zurück gedacht, als mein Vater immer durch den garten gerobbt ist, immer mit der Kamera in der Hand. Ja und als ich dann so ca in der 7. Klasse war, durfte ich die heilige Kamera für eine Foto AG in der Schule benutzen. Ich war der King mit dem Ding, dass alle Fotos unscharf waren, lassen wir jetzt mal dahin gestellt.

Jedenfalls wurde die Kamera, es handelt sich um eine Minolta X500, von mir aus dem staubigen Keller gerettet und mit Herzenswärme empfangen. Ich hab mir bei der Kamera die komplette Bedienungsanleitung durchgelesen, weil ich nichts kaputt machen wollte. Das Einlegen des ersten Films war auch gleichzusetzen mit ner Geburt, bloß nichts abbrechen oder auf dem Film Fingerabdrücke hinterlassen.

Anfang der Woche habe ich dann den ersten belichteten Film aus der Drogerie abgeholt und bin echt froh darüber, dass die Kamera noch funktioniert. Das wusste nämlich keiner so genau. Diesmal sind nicht so viele Fotos unscharf und ich bin n bisschen stolz auf mich. Manuelles Fokussieren an der analogen Kamera ist nochmal was ganz anderes als an der Digitalen.

Weil ich keinen Scanner habe, habe ich einige Fotos bisher nur abfotografiert. Ich präsentiere – mein Gesicht:

analog1
analog2

Ja diese pseudo seht-meine-kamera-an-Fotos mussten sein.