Zürich – Tag 3: Rheinfall, Horgen

Puh, ich hab lange nicht mehr von meinem Schweiz Trip Anfang April berichtet. Also mach ich jetzt mal weiter mit Tag 3.

Wieder einmal ein wunderschöner Tag im herrlichen Zürich. Weil Sonntag war, haben wir alles langsam angehen lassen und haben uns dann gegen Mittag aufgemacht zum Rheinfall in der Nähe der deutschen Grenze. Dort schürzt der Rhein 23 Meter in die Tiefe und das bei einer Breite von 150 Metern. Dank großzügiger Panoramaplattformen kann man sogar über dem Rhein die Gewalt der reißenden Fluten miterleben.

Mitten in diesem Naturschauspiel ragt der Rheinfallfelsen hervor, auf dem man sogar hochlaufen kann, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Weil der Felsen wirklich in der Mitte des Stroms ist, ist man auf eines der unzähligen Wassertaxen angewiesen. Die Steuermänner müssen den Fluss wirklich gut kennen, denn das Wasser wirbel so sehr umher, dass die Oberfläche komplett weiß ist.

Angekommen auf der Panorama Plattform war ich wirklich fasziniert von dem Wasserschauspiel. Ich frag mich bis heute, wie sie diese Plattform dort verankert haben, denn dort werden wirklich enorme Kräfte freigesetzt. Die anschließende Fahrt mit dem Wassertaxi war gar nicht so schlimm wie erwartet, man wird eigentlich gar nicht nass. Nur das rumstehen und warten auf dem Rheinfallfelsen selber fand ich nicht so dolle. Die Treppe dort hoch wird immer schmaler und ist eigentlich nur für eine Person gedacht. Leider war der Andrang so groß, dass man sich in beide Richtungen dort rumquetschte.

Nach dem Besuch des Rheinfalls ging es dann noch in das Städtchen Schaffhausen. Bei einem Eis und prächtigem Sonnenschein gingen wir noch etwas den Rhein entlang spazieren und machten uns bald wieder auf den Weg nach Zürich. Weil wir zu früh fürs Abendsessen da waren, besuchten wir in Horgen noch den Zürisee.

An diesen Ausblick kann man sich echt gewöhnen!
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