Dortmund durch die Kameralinse

Gestern bin ich mal aus meiner Comfortzone ausgebrochen und habe mich mit einem wildfremden Herren zum Knipsen getroffen. Ja, ohne Scheiß. Facebookgruppen helfen da ungemein.
Startpunkt war die Reinoldikirche. Wir trafen uns um 18 Uhr, es dämmerte schon. Planlos gingen wir erstmal zum Stadtgarten. Als wir ankamen hatte die blaue Stunde schon geläutet und jetzt verstehe ich endlich diese Geilheit aller Fotografen auf diesen einen perfekten Moment. Ich glaube so schön sah das Rathaus von Dortmund noch nie aus. Perfektes Licht, einfach eine schöne Stimmung.
rathaus
Weiter trieb es uns dann aufs Parkdeck 3 der Thier-Galerie. Ich wollte das Dortmunder U in Szene setzen, war aber leider zu klein, oder eher die Parkdeckbegrenzung zu hoch. Der fremde Herr war sportlich gut dabei und kraxelte einfach mal auf die Treppenhäuser und hatte von da eine, mich fast zu Tränen rührende, wundervolle Aussicht. Ich begnügte mich währenddessen auf dem Parkdeck mit den parkenden Autos.
auto
dach
dortmund-u
Auch eine Thier-Galerie macht irgendwann zu und so spazierten wir weiter planlos umher und fanden uns auf dem Westenhellweg wieder. Fasziniert von dieser einen Passage zwischen Promod und Douglas blieben wir wie angewurzelt stehen und knipsten uns die Finger wund. Dort entstand auch das, für mich, schönste Foto an diesem Abend:
laterne

reinoldi

laterne1
Nach ca. 2 Stunden ging uns nicht nur das Licht, sondern auch die Körperwärme aus und so verabschiedeten wir uns. Auf dem Heimweg überquerte ich die B1 und schoss dabei noch dieses Foto.
lights
Fazit des Abends: Öfter mal die Comfortzone verlassen und dich mit fremden Menschen treffen, die deine Leidenschaft teilen. Fotografieren zu zweit macht viel mehr Spaß und man traut sich Dinge, die man alleine nie machen würde!